Wie halten es die Strickblogger(innen) eigentlich mit Fotos von Menschen im Blog (auch Fotos von sich selbst) und warum halten Sie es so?
Diese Woche bin ich spät dran, aber immerhin: Wenn ich Fotos von Menschen in meinem Blog veröffentliche, frage ich immer erst um Erlaubnis. Bilder von mir selbst zeige ich eher selten; ich habe ja ein Profilbild drin, mehr braucht es meiner Meinung nach nicht. Mir geht es in meinem Blog hauptsächlich ums Stricken, um den Garten und um meine Katzen - und die haben meines Wissens nichts dagegen, dass ihre Fotos veröffentlicht werden ;-)
Herzlichen Dank an Wassilissa für die heutige Wollschaf-Frage!
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Montag, 20. April 2009
Dienstag, 7. April 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 15/2009
Mich würde mal interessieren, worin für Euch der Sinn der verstrickten Dienstagsfragen liegt. Einfach zu fragen und zu antworten?
Neues dazu zu lernen?
Meinungen der anderen zu lesen?
Sich mal richtig was von der Seele zu schreiben?
Oder auch darin, die gegenseitigen Blogbesuche ein bißchen zu erweitern?
Nervt es Euch, wenn nur geantwortet wird: "da kann ich diesmal leider nichts dazu schreiben" oder ähnliches und Ihr deshalb "umsonst" diesen Blog besucht habt?
Mich interessiert es, auf welche Fragen andere Blogger/innen Antworten suchen. Deshalb mache ich nun schon etwa ein Jahr lang mit bei der verstrickten Dienstagsfrage. Selbstverständlich interessieren mich die Antworten der anderen und habe daraus auch schon etliche Gedankenanstösse und Anregungen mitnehmen können, war oftmals auch erstaunt und amüsiert.
Und natürlich hilft es dabei, andere Blogs kennenzulernen und auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen. Ich hatte jedenfalls noch nie das Gefühl, einen Blog "umsonst" besucht zu haben und finde es durchaus in Ordnung, wenn jemand auf eine Frage nichts zu antworten weiss und das auch mitteilt.
Allerdings überlege ich mir in letzter Zeit, mal eine Weile auszusetzen - einfach, weil mir manchmal nicht "drum" ist und ich ja nicht möchte, dass jemand "umsonst" in meinem Blog vorbeischaut und sich womöglich ärgert oder nervt ... ;-)
Herzlichen Dank an Moni für die heutige Frage an das Wollschaf!
Neues dazu zu lernen?
Meinungen der anderen zu lesen?
Sich mal richtig was von der Seele zu schreiben?
Oder auch darin, die gegenseitigen Blogbesuche ein bißchen zu erweitern?
Nervt es Euch, wenn nur geantwortet wird: "da kann ich diesmal leider nichts dazu schreiben" oder ähnliches und Ihr deshalb "umsonst" diesen Blog besucht habt?
Mich interessiert es, auf welche Fragen andere Blogger/innen Antworten suchen. Deshalb mache ich nun schon etwa ein Jahr lang mit bei der verstrickten Dienstagsfrage. Selbstverständlich interessieren mich die Antworten der anderen und habe daraus auch schon etliche Gedankenanstösse und Anregungen mitnehmen können, war oftmals auch erstaunt und amüsiert.
Und natürlich hilft es dabei, andere Blogs kennenzulernen und auf den eigenen Blog aufmerksam zu machen. Ich hatte jedenfalls noch nie das Gefühl, einen Blog "umsonst" besucht zu haben und finde es durchaus in Ordnung, wenn jemand auf eine Frage nichts zu antworten weiss und das auch mitteilt.
Allerdings überlege ich mir in letzter Zeit, mal eine Weile auszusetzen - einfach, weil mir manchmal nicht "drum" ist und ich ja nicht möchte, dass jemand "umsonst" in meinem Blog vorbeischaut und sich womöglich ärgert oder nervt ... ;-)
Herzlichen Dank an Moni für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 31. März 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 14/2009
Spannt ihr Eure Strickteile vor dem Zusammennähen? Warum oder warum nicht?
Nein, ich nähe meine Strickteile immer zuerst zusammen, dann wasche ich sie - und erst danach werden sie gespannt oder leicht gedämpft.
Da ich oft ungleichmässige, (hand-)gesponnene Garne verstricke, arbeite ich fast immer nach Diagramm, d.h., ich fertige einen originalgrossen Schnitt für das Vorder- oder Rückenteil, die Ärmel und den Kragen an und lege das Gestrickte immer wieder auf, um zu kontrollieren, ob die Masse stimmen. Hielte ich mich stur an in der Anleitung vorgegebene Maschen- resp. Reihenzahlen, könnte es durchaus vorkommen, dass ein Ärmel länger als der andere oder der Rückenteil breiter als der Vorderteil wird. Das vermeide ich wenn möglich.
Wenn ich also fertig gestrickt habe, brauche ich vor dem Zusammennähen nicht zu spannen, weil ich ja weiss, dass die Teile dem Originalschnitt entsprechen.
Herzlichen Dank an Silke für die heutige Frage an das Wollschaf!
Nein, ich nähe meine Strickteile immer zuerst zusammen, dann wasche ich sie - und erst danach werden sie gespannt oder leicht gedämpft.
Da ich oft ungleichmässige, (hand-)gesponnene Garne verstricke, arbeite ich fast immer nach Diagramm, d.h., ich fertige einen originalgrossen Schnitt für das Vorder- oder Rückenteil, die Ärmel und den Kragen an und lege das Gestrickte immer wieder auf, um zu kontrollieren, ob die Masse stimmen. Hielte ich mich stur an in der Anleitung vorgegebene Maschen- resp. Reihenzahlen, könnte es durchaus vorkommen, dass ein Ärmel länger als der andere oder der Rückenteil breiter als der Vorderteil wird. Das vermeide ich wenn möglich.
Wenn ich also fertig gestrickt habe, brauche ich vor dem Zusammennähen nicht zu spannen, weil ich ja weiss, dass die Teile dem Originalschnitt entsprechen.
Herzlichen Dank an Silke für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 24. März 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 13/2009
Welche Erfahrungen habt ihr beim Versand von Wollen in Online-Shops gemacht? Seid ihr mit der Verpackung immer zufrieden oder gibt es da Abstriche?
Ich habe unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Die Verpackung bei Jakob-Wolle war immer bestens in Ordnung, da hatte ich noch nie irgendwelche Probleme. Auch die Bestellungen beim Wollmobil wurden immer einwandfrei verpackt und geliefert. Sendungen von Wollknoll sind ebenfalls immer sehr gut verpackt, und World of Wool liefert ebenfalls tadellos verpackte Ware. Auch bei e...y und ri...do ersteigerte Wolle war meistens untadelig verpackt.
Von anderen e...y-Wollanbietern habe ich allerdings schon Wolle in schrecklich verhudelten Verpackungen erhalten, da hat auch schon mal ein Teil der Lieferung gefehlt. Und von einem grossen norddeutschen Wollversand habe ich leider auch Pakete in bedenklichem Zustand bekommen. Meistens konnte ich mich mit den Verkäufern irgendwie einigen - wenn ich schon Versandkosten zahle, will ich die Ware auch unbeschädigt in Empfang nehmen können.
Aber mit weitaus den meisten Online-Versender/innen bin ich sehr zufrieden!
Herzlichen Dank an Catrin für die heutige Frage an das Wollschaf!
Ich habe unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Die Verpackung bei Jakob-Wolle war immer bestens in Ordnung, da hatte ich noch nie irgendwelche Probleme. Auch die Bestellungen beim Wollmobil wurden immer einwandfrei verpackt und geliefert. Sendungen von Wollknoll sind ebenfalls immer sehr gut verpackt, und World of Wool liefert ebenfalls tadellos verpackte Ware. Auch bei e...y und ri...do ersteigerte Wolle war meistens untadelig verpackt.
Von anderen e...y-Wollanbietern habe ich allerdings schon Wolle in schrecklich verhudelten Verpackungen erhalten, da hat auch schon mal ein Teil der Lieferung gefehlt. Und von einem grossen norddeutschen Wollversand habe ich leider auch Pakete in bedenklichem Zustand bekommen. Meistens konnte ich mich mit den Verkäufern irgendwie einigen - wenn ich schon Versandkosten zahle, will ich die Ware auch unbeschädigt in Empfang nehmen können.
Aber mit weitaus den meisten Online-Versender/innen bin ich sehr zufrieden!
Herzlichen Dank an Catrin für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 17. März 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 12/2009
Diese schönen Lace-Muster-Tücher werden immer ausgebreitet päsentiert, um das Muster zu zeigen. Aber wie tragt ihr die Tücher dann? Wenn ich mir ein Lace-Tuch drapiere, damit man viel vom Muster sieht, rutscht bei der kleinsten Bewegung entweder ein Zipfel beiseite und dann hat das Tuch keinen Halt mehr, oder das gesamte Tuch knullt zusammen und man sieht vom Muster gar nichts. Mittlerweile habe ich mir Schalnadeln gekauft, aber die lösen das Problem nur teilweise. Gibt es da ein paar Tricks?
Dieses Problem kenne ich auch! Ich habe es unterdessen aufgegeben, meine Lace-Tücher angemessen zu drapieren. Wer ein Auge dafür hat, wird das Besondere daran bestimmt entdecken und mich darauf ansprechen. Dann nehme ich das Tuch von den Schultern, breite es aus, zeige es ganz stolz - und freue mich über die Komplimente ;-)
Viel öfter aber werde ich wegen meiner Tücher befragt, wenn mir zu warm wird und ich das gute Stück über eine Stuhllehne hänge. Dann getrauen sich die Leute auch, mein Tuch anzufassen, und freuen sich darüber, wie weich und kuschelig es ist. So bin ich sogar schon einmal zu einem Tuch-Strick-Auftrag gekommen!
Herzlichen Dank an Reni für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dieses Problem kenne ich auch! Ich habe es unterdessen aufgegeben, meine Lace-Tücher angemessen zu drapieren. Wer ein Auge dafür hat, wird das Besondere daran bestimmt entdecken und mich darauf ansprechen. Dann nehme ich das Tuch von den Schultern, breite es aus, zeige es ganz stolz - und freue mich über die Komplimente ;-)
Viel öfter aber werde ich wegen meiner Tücher befragt, wenn mir zu warm wird und ich das gute Stück über eine Stuhllehne hänge. Dann getrauen sich die Leute auch, mein Tuch anzufassen, und freuen sich darüber, wie weich und kuschelig es ist. So bin ich sogar schon einmal zu einem Tuch-Strick-Auftrag gekommen!
Herzlichen Dank an Reni für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 10. März 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 11/2009
Wenn ich meine "Herzchen" auf Ravelry anschaue, stelle ich fest, dass die positive Bewertung meiner Strickstücke im Internet oft gar nicht mit meiner positiven Bewertung im Leben übereinstimmt. Daher meine Frage: Wie ist das bei Euch? Werden bei Euch die Strickstücke in Euren Blogs oder auf Ravelry positiv bewertet, die Euch selbst auch am besten gefallen? Woran könnte das liegen?
Eigentlich bin ich ziemlich einverstanden mit der Bewertung meiner Strickstücke, sowohl auf Ravelry als auch in meinem Blog. Ausserdem tut es gut, wenn jemand meinem Gestricksel auch dann noch etwas Positives abzugewinnen vermag, wenn ich selbst nicht gar so glücklich darüber bin.
Wenn manchmal selbst wirklich missglückte Strickwerke belobhudelt werden, liegt das meines Erachtens daran, dass man/frau ja niemanden verletzen will. Ich glaube, dann gilt das Lob wohl eher dem ernsthaften Bemühen der Strickerin (des Strickers) - schliesslich waren wir alle mal Anfänger/innen und fühlten uns angesichts nicht gerade gelungener Werke ziemlich entmutigt. Wenn dann jemand trotzdem positive Worte dafür findet, wirkt das aufbauend und ermutigend.
Eigentlich wissen wir es doch selbst, wenn wir kein Meisterstück geschaffen haben. Ist es nicht lobenswert, wenn wir das dann trotzdem zeigen? In den Kommentaren wird ja durchaus darauf hingewiesen, wie man/frau es besser manchen könnte. So helfen wir einander weiter, dafür sind solche Netzwerke da!
Und wenn jemand etwas toll findet, worauf ich auch stolz bin, dann freut mich das natürlich doppelt ... und ausserdem sind die Geschmäcker halt verschieden: De gustibus non est disputandum!
Wassilissa stellte die heutige Frage dem Wollschaf!
Eigentlich bin ich ziemlich einverstanden mit der Bewertung meiner Strickstücke, sowohl auf Ravelry als auch in meinem Blog. Ausserdem tut es gut, wenn jemand meinem Gestricksel auch dann noch etwas Positives abzugewinnen vermag, wenn ich selbst nicht gar so glücklich darüber bin.
Wenn manchmal selbst wirklich missglückte Strickwerke belobhudelt werden, liegt das meines Erachtens daran, dass man/frau ja niemanden verletzen will. Ich glaube, dann gilt das Lob wohl eher dem ernsthaften Bemühen der Strickerin (des Strickers) - schliesslich waren wir alle mal Anfänger/innen und fühlten uns angesichts nicht gerade gelungener Werke ziemlich entmutigt. Wenn dann jemand trotzdem positive Worte dafür findet, wirkt das aufbauend und ermutigend.
Eigentlich wissen wir es doch selbst, wenn wir kein Meisterstück geschaffen haben. Ist es nicht lobenswert, wenn wir das dann trotzdem zeigen? In den Kommentaren wird ja durchaus darauf hingewiesen, wie man/frau es besser manchen könnte. So helfen wir einander weiter, dafür sind solche Netzwerke da!
Und wenn jemand etwas toll findet, worauf ich auch stolz bin, dann freut mich das natürlich doppelt ... und ausserdem sind die Geschmäcker halt verschieden: De gustibus non est disputandum!
Wassilissa stellte die heutige Frage dem Wollschaf!
Dienstag, 3. März 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 10/2009
Ich habe gerade in einem Blog eine Schublade mit selbstgestrickten Socken gesehen. Weil dort einige zusammengelegt und andere nur aufeinander gelegt waren, meine Frage nun: Wie macht ihr das, legt ihr die selbstgestrickten Socken einfach nur aufeinander, oder legt ihr sie so zusammen wie ihr das bei den gekauften macht? Und warum macht ihr das so?
Über diese Frage habe ich im Leben noch nicht nachgedacht ;-)
Also: Üblicherweise lege ich selbstgestrickte Socken auf die gleiche Weise zusammen wie gekaufte. Nur die beiden ganz dicken handgestrickten Socken lege ich einfach aufeinander (das eine Paar befindet sich gegenwärtig aber noch in meinen Stiefeln im Wintereinsatz, das andere ist gerade in der Wäsche).
Weshalb ich das so mache? Ich mag nicht nach einzelnen Socken graben in meiner Sockenschublade, deshalb lege ich sie eben zusammen.
Und weil zusammengelegte dicke Socken einen unmöglichen Knollen ergeben, lege ich sie zuhinterst in der Schublade flach aufeinander - im Sommer werden sie nicht gebraucht, und während des winterlichen Dauereinsatzes beanspruchen sie so keinen Platz in der Schublade.
Herzlichen Dank an Martina für die heutige Frage an das Wollschaf!
Über diese Frage habe ich im Leben noch nicht nachgedacht ;-)
Also: Üblicherweise lege ich selbstgestrickte Socken auf die gleiche Weise zusammen wie gekaufte. Nur die beiden ganz dicken handgestrickten Socken lege ich einfach aufeinander (das eine Paar befindet sich gegenwärtig aber noch in meinen Stiefeln im Wintereinsatz, das andere ist gerade in der Wäsche).

Und weil zusammengelegte dicke Socken einen unmöglichen Knollen ergeben, lege ich sie zuhinterst in der Schublade flach aufeinander - im Sommer werden sie nicht gebraucht, und während des winterlichen Dauereinsatzes beanspruchen sie so keinen Platz in der Schublade.
Herzlichen Dank an Martina für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 24. Februar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 09/2009
Wie garantiert ihr bei großen rundgestrickten Teilen (zb. Fair-Isle-Pullovern), dass sich der Anschlag nicht verdreht und ihr hinterher einen Möbius-Pulli habt?
Da mich das ausserordentlich nerven würde, kontrolliere ich sehr gewissenhaft - ausserdem kann ein verdrehtes Rundstrick-Teil auch nach der ersten oder zweiten Runde problemlos noch "zurückgedreht" werden, das fällt überhaupt nicht auf (ausser bei ganz dicker Wolle).
Herzlichen Dank an Ina für die heutige Frage an das Wollschaf!
Da mich das ausserordentlich nerven würde, kontrolliere ich sehr gewissenhaft - ausserdem kann ein verdrehtes Rundstrick-Teil auch nach der ersten oder zweiten Runde problemlos noch "zurückgedreht" werden, das fällt überhaupt nicht auf (ausser bei ganz dicker Wolle).
Herzlichen Dank an Ina für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 17. Februar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 08/2009
Gibt es eigentlich schon Garne aus China in Europa zu kaufen? Ich kam auf diese Frage, weil wir doch überall mit Billigprodukten aus China zugeballert werden. Nur Wolle habe ich - dem Himmel sei Dank - noch nicht gesehen. Frage an die Handarbeitsluder: Würdet ihr Chinagarne verarbeiten, wenn sie günstiger wären als heimische oder sonstige Qualitätsgarne?
Handarbeitsluder??? Aber hallo!?! Und überhaupt: Nur weil etwas aus China kommt, muss es noch lange nicht billig sein... Schliesslich bestellen und verarbeiten wir ohne jede Skrupel Uruwolle und Ähnliches, sicher nicht nur, aber auch, weil der Direktimport aus Uruguay weniger kostet, als wenn wir dasselbe Garn in einem renommierten Wollgeschäft in der Zürcher Altstadt kaufen.
Also, wenn die Qualität stimmt und ich davon ausgehen kann, dass die Arbeitsbedingungen für jene, die das Garn herstellen, akzeptabel oder sogar gut sind, dann würde ich wahrscheinlich Wolle aus China kaufen. Warum auch nicht? Zwar wirkt die allgemeine Globisierung zur Zeit etwas gebremst, aber wenn wir Waren aus sogenannten Drittwelt- oder Schwellenländern boykottieren, weil uns irgendetwas an deren Regimes nicht passt - wen trifft das dann wohl? Sicher nicht das Regime!
Ich bin halt der Meinung, dass die Menschen zuerst Bildung, Arbeit und Lohn brauchen, bevor sie in ihrem Land von unten etwas bewirken und verändern können. Warenboykott von aussen funktioniert nur, wenn alle (und ich meine: ALLE!) mitmachen ... und da sich so etwas nur beschränkt durchführen lässt, ist die Wirkung solcher Aktionen denn auch sehr begrenzt, wie die Beispiele Südafrika, Iran usw. zeigen.
Ooh, ich sehe schon, ich begebe mich mal wieder aufs Glatteis (passt ja immerhin zum Wetter!).
Ist ein Handarbeitsluder eigentlich etwas Ähnliches wie ein Boxenluder, oder wie darf ich das verstehen???
Herzlichen Dank an Sockentrolli für die heutige Frage an das Wollschaf!
Handarbeitsluder??? Aber hallo!?! Und überhaupt: Nur weil etwas aus China kommt, muss es noch lange nicht billig sein... Schliesslich bestellen und verarbeiten wir ohne jede Skrupel Uruwolle und Ähnliches, sicher nicht nur, aber auch, weil der Direktimport aus Uruguay weniger kostet, als wenn wir dasselbe Garn in einem renommierten Wollgeschäft in der Zürcher Altstadt kaufen.
Also, wenn die Qualität stimmt und ich davon ausgehen kann, dass die Arbeitsbedingungen für jene, die das Garn herstellen, akzeptabel oder sogar gut sind, dann würde ich wahrscheinlich Wolle aus China kaufen. Warum auch nicht? Zwar wirkt die allgemeine Globisierung zur Zeit etwas gebremst, aber wenn wir Waren aus sogenannten Drittwelt- oder Schwellenländern boykottieren, weil uns irgendetwas an deren Regimes nicht passt - wen trifft das dann wohl? Sicher nicht das Regime!
Ich bin halt der Meinung, dass die Menschen zuerst Bildung, Arbeit und Lohn brauchen, bevor sie in ihrem Land von unten etwas bewirken und verändern können. Warenboykott von aussen funktioniert nur, wenn alle (und ich meine: ALLE!) mitmachen ... und da sich so etwas nur beschränkt durchführen lässt, ist die Wirkung solcher Aktionen denn auch sehr begrenzt, wie die Beispiele Südafrika, Iran usw. zeigen.
Ooh, ich sehe schon, ich begebe mich mal wieder aufs Glatteis (passt ja immerhin zum Wetter!).
Ist ein Handarbeitsluder eigentlich etwas Ähnliches wie ein Boxenluder, oder wie darf ich das verstehen???
Herzlichen Dank an Sockentrolli für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 10. Februar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 07/2009
Welche Muster kommen nach deinem Geschmack für Herrensocken in Frage? Darf es da auch mal ein Lochmuster sein?
Jede Art von Ringelmustern, Rippen-, Stuktur- und Zopfmustern. Auch Fair-Isle-Muster finde ich schön; die dürfen dann gern auch ausgefallen sein, wie hier zu sehen ist. Lochmuster für Männersocken ... na ja, eher nicht! Oder höchstens, um in schottischer Manier ein Zötteliband durch eine Lochreihe ziehen zu können.
Danke für des Wollschafs wöchentliche Frage!
Jede Art von Ringelmustern, Rippen-, Stuktur- und Zopfmustern. Auch Fair-Isle-Muster finde ich schön; die dürfen dann gern auch ausgefallen sein, wie hier zu sehen ist. Lochmuster für Männersocken ... na ja, eher nicht! Oder höchstens, um in schottischer Manier ein Zötteliband durch eine Lochreihe ziehen zu können.
Danke für des Wollschafs wöchentliche Frage!
Dienstag, 3. Februar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 06/2009
Stellt Euch vor, ein Strickstück spielt in einem Horrorstreifen - die Hauptrolle natürlich. Welche Titel fallen euch spontan ein? Ich persönlich würde mir gern "Der Schal des Grauens", "Der untote Pullover" oder "Die Mütze, die die Ohren fraß" anschauen...
Das ist ja eine witzige Frage! Wie wäre es mit Die Würgesocken von Manhattan ?
Eigentlich müsste man/frau sogleich einen Plot erstellen, das Drehbuch dazu schreiben, den Film drehen - und dann die Kassen klingeln lassen...
....
Keine Sorge, ich habe soeben nachgesehen: Meine Socken sind immer noch brav in ihrer Schublade und machen keinerlei Anstalten, sich zu mörderischen Subjekten zu entwickeln ;-)
Herzlichen Dank an Christa für die heutige Frage an das Wollschaf!
Das ist ja eine witzige Frage! Wie wäre es mit Die Würgesocken von Manhattan ?
Eigentlich müsste man/frau sogleich einen Plot erstellen, das Drehbuch dazu schreiben, den Film drehen - und dann die Kassen klingeln lassen...
....
Keine Sorge, ich habe soeben nachgesehen: Meine Socken sind immer noch brav in ihrer Schublade und machen keinerlei Anstalten, sich zu mörderischen Subjekten zu entwickeln ;-)
Herzlichen Dank an Christa für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 27. Januar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 05/2009
Was steht für euch bei eurem Hobby "Stricken" (Häkeln, Färben, Filzen...) im Vordergrund: Einfach der Spaß an der Freud', also frei nach dem Motto "erlaubt ist was gefällt und Spaß macht"? Oder absoluter Perfektionismus bei der gesamten Herstellung der Handarbeit und der Anspruch auf ein optimales und perfektes fertiges Produkt? Oder von beidem etwas - inwieweit? Sollte alles vollkommen harmonisch aussehen, oder darf es auch total verrückt und individuell sein?
Oh, was für eine komplizierte Frage! Mir muss eigentlich der ganze Prozess Freude bereiten, vom Aussuchen des Modells und des passenden Materials über das Stricken (Häkeln, Nähen usw.) bis hin zum fertigen Teil, das selbstverständlich optimal passen soll. Perfektion anzustreben kommt mir zwar gelegentlich vermessen vor, aber: Ja klar, am liebsten habe ich ein perfektes Resultat, wenn ich mir schon die Mühe mache (und manchmal gelingt das sogar)!
Ein optimales Produkt darf natürlich auch total verrückt und muss zweifellos individuell sein - sonst könnte ich ja gleich Prêt-à-Porter kaufen.
Handarbeiten sind immer wieder für Überraschungen gut, sodass mein liebstes Hobby hin und wieder geradezu in Arbeit ausartet. Das mindert die Freude keineswegs, wohl aber den Spass. Allerdings ziehe ich die Freude dem Spass bei weitem vor. Spass resp. Fun gehören tatsächlich zu den Wörtern, auf die ich ein wenig empfindlich reagiere. Die moderne Fun- oder Spass-Gesellschaft macht mich manchmal sogar richtig grantig. Als käme es im Leben vor allem darauf an, möglichst viel Spass zu haben! Grrrrh! Aber das nur nebenbei... ;-)
Herzlichen Dank an Moni für die heutige Frage an das Wollschaf!
Oh, was für eine komplizierte Frage! Mir muss eigentlich der ganze Prozess Freude bereiten, vom Aussuchen des Modells und des passenden Materials über das Stricken (Häkeln, Nähen usw.) bis hin zum fertigen Teil, das selbstverständlich optimal passen soll. Perfektion anzustreben kommt mir zwar gelegentlich vermessen vor, aber: Ja klar, am liebsten habe ich ein perfektes Resultat, wenn ich mir schon die Mühe mache (und manchmal gelingt das sogar)!
Ein optimales Produkt darf natürlich auch total verrückt und muss zweifellos individuell sein - sonst könnte ich ja gleich Prêt-à-Porter kaufen.
Handarbeiten sind immer wieder für Überraschungen gut, sodass mein liebstes Hobby hin und wieder geradezu in Arbeit ausartet. Das mindert die Freude keineswegs, wohl aber den Spass. Allerdings ziehe ich die Freude dem Spass bei weitem vor. Spass resp. Fun gehören tatsächlich zu den Wörtern, auf die ich ein wenig empfindlich reagiere. Die moderne Fun- oder Spass-Gesellschaft macht mich manchmal sogar richtig grantig. Als käme es im Leben vor allem darauf an, möglichst viel Spass zu haben! Grrrrh! Aber das nur nebenbei... ;-)
Herzlichen Dank an Moni für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 20. Januar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 04/2009
Wenn ihr Wolle "auf Vorrat" / ein Schnäppchen kauft, wie viel Gramm / wie viele Knäuel sind es? Kauft Ihr immer genug für einen Pullover ein, damit ihr dann nicht mit dem genialsten Garn für genau dieses Projekt dasteht, davon aber nur 3 Knäuel habt?
Das kommt bei mir immer auch auf den Preis an. Wenn es sich wirklich um ein Schnäppchen handelt - davon spreche ich, wenn ich ein Naturfasergarn für drei oder vier Franken pro Knäuel bekomme statt für zwölf -, dann kaufe ich davon mindestens 600 gr, häufig sogar ein Kilogramm oder mehr.
Manchmal kaufe ich aber auch Restbestände von zwei oder drei Knäueln, wenn ich sicher bin, das Material mit Vorhandenem aus meinem Vorrat kombinieren zu können.
Und dann ist es auch schon vorgekommen, dass ich von einem ganz teuren, edlen Garn nur gerade einen Knäuel gekauft habe; nicht, um das kostbare Material zu verarbeiten, sondern einfach nur zum Haben, Anschauen, Freuen...
Herzlichen Dank an Matz für die heutige Frage an das Wollschaf!
Das kommt bei mir immer auch auf den Preis an. Wenn es sich wirklich um ein Schnäppchen handelt - davon spreche ich, wenn ich ein Naturfasergarn für drei oder vier Franken pro Knäuel bekomme statt für zwölf -, dann kaufe ich davon mindestens 600 gr, häufig sogar ein Kilogramm oder mehr.
Manchmal kaufe ich aber auch Restbestände von zwei oder drei Knäueln, wenn ich sicher bin, das Material mit Vorhandenem aus meinem Vorrat kombinieren zu können.
Und dann ist es auch schon vorgekommen, dass ich von einem ganz teuren, edlen Garn nur gerade einen Knäuel gekauft habe; nicht, um das kostbare Material zu verarbeiten, sondern einfach nur zum Haben, Anschauen, Freuen...
Herzlichen Dank an Matz für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 13. Januar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 03/2009
Wie bewahrt ihr eure Stricknadeln, Häkelnadeln, Nadelspiele und weiteres Zubehör auf? Benutzt ihr Spezialetuis oder etwas selbst Gebasteltes?
Meine Rundstrick- und sonstigen flexiblen Stricknadeln hängen an Haken an der Wand meines Arbeitszimmer, die Nadelspiele und meine Häkelnadeln stecken (ziemlich lieblos!) in je einem Kunststoff-Köcher auf dem Wohnzimmertisch und sind so jederzeit greifbar.
Die Denise-Sets befinden sich in ihrem Original-Etui, ebenso wie die KnitPicks. Und dann haben verschiedene Stricknadeln ihren mehr oder weniger Langzeitplatz in einem unvollendeten Strickwerk, auch UFOs genannt ;-)
Maschenmarkierer, Massband, eine kleine Schere und sonstiges Zubehör (wie Zopfnadeln usw.) befinden sich immer in der Tasche, in der ich das aktuell zu strickende Projekt aufbewahre.
Herzlichen Dank an Anja für die heutige Frage an das Wollschaf!
Meine Rundstrick- und sonstigen flexiblen Stricknadeln hängen an Haken an der Wand meines Arbeitszimmer, die Nadelspiele und meine Häkelnadeln stecken (ziemlich lieblos!) in je einem Kunststoff-Köcher auf dem Wohnzimmertisch und sind so jederzeit greifbar.


Herzlichen Dank an Anja für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 6. Januar 2009
Die verstrickte Dienstagsfrage 02/2009
Welchen Designer aus der Strickwelt (z. B. Starmore, Isager, Kagan, Bliss und wie sie alle heißen) würdest du gerne einmal persönlich kennenlernen? Was würdest du sie/ihn fragen?
Mir reichen eigentlich die Hefte, Bücher und Websites all dieser Strick-Designer. Aber wenn ich denn wählen müsste, dann würde ich sehr gerne Sandi Wiseheart von Knitting Daily kennenlernen. Ich finde, sie macht einen exzellenten Job, und ich freue mich immer auf ihre Newsletters. Und Elisabeth Zimmermann hätte ich auch sehr gerne kennengelernt...
Herzlichen Dank an Gaby für die heutige Frage an das Wollschaf!
Mir reichen eigentlich die Hefte, Bücher und Websites all dieser Strick-Designer. Aber wenn ich denn wählen müsste, dann würde ich sehr gerne Sandi Wiseheart von Knitting Daily kennenlernen. Ich finde, sie macht einen exzellenten Job, und ich freue mich immer auf ihre Newsletters. Und Elisabeth Zimmermann hätte ich auch sehr gerne kennengelernt...
Herzlichen Dank an Gaby für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 30. Dezember 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 01/2009
Mich würde mal interessieren, was sich die Leute strick- und handarbeitstechnisch so vorgenommen haben für das Neue Jahr - und ob überhaupt!
Ich habe mir einiges vorgenommen; z.B. möchte ich meinen (Stash) Woll-Vorrat 2009 deutlich verringern. Ich habe noch einige Sockenprojekte vor sowie verschiedene Jacken und Pullover.
Zudem habe ich noch einige Stoffe zu verarbeiten. Ich möchte einige Jupes und Hosen sowie Oberteile und Jacken nähen.
Dann lagern noch etwa 30 Kilogramm Rohwolle im Estrich, die gewaschen, gekardet, versponnen und gefärbt werden wollen.
Die Arbeit wird mir also bestimmt nicht ausgehen. Ich hoffe einfach auf genügend Disziplin, damit ich meinen (Stash) Woll-Vorrat nicht noch mehr aufstocke, statt die Wolle, die ich habe, zu verarbeiten ;-)
Herzlichen Dank an Birgit für die heutige Frage an das Wollschaf!
Korrekturen in Blau nach der Lektüre des Blogeintrags von Lismeta eingefügt - wo sie recht hat, hat sie recht (aus Überzeugung klein geschrieben!)... Und selbstverständlich werde ich meine Strick-, Näh- und sonstigen Vorhaben ganz unprotestantisch lustvoll angehen (ce n'est pas très catholique non plus).
Ich habe mir einiges vorgenommen; z.B. möchte ich meinen (Stash) Woll-Vorrat 2009 deutlich verringern. Ich habe noch einige Sockenprojekte vor sowie verschiedene Jacken und Pullover.
Zudem habe ich noch einige Stoffe zu verarbeiten. Ich möchte einige Jupes und Hosen sowie Oberteile und Jacken nähen.
Dann lagern noch etwa 30 Kilogramm Rohwolle im Estrich, die gewaschen, gekardet, versponnen und gefärbt werden wollen.
Die Arbeit wird mir also bestimmt nicht ausgehen. Ich hoffe einfach auf genügend Disziplin, damit ich meinen (Stash) Woll-Vorrat nicht noch mehr aufstocke, statt die Wolle, die ich habe, zu verarbeiten ;-)
Herzlichen Dank an Birgit für die heutige Frage an das Wollschaf!
Korrekturen in Blau nach der Lektüre des Blogeintrags von Lismeta eingefügt - wo sie recht hat, hat sie recht (aus Überzeugung klein geschrieben!)... Und selbstverständlich werde ich meine Strick-, Näh- und sonstigen Vorhaben ganz unprotestantisch lustvoll angehen (ce n'est pas très catholique non plus).
Dienstag, 23. Dezember 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 52/2008
Über das Web ist der/die Stricksüchtige am Puls der Zeit. Sei es
- bei den Garnen (z.B. handgefärbt oder auch selbstgesponnen statt selbstmusterndem Industriegarn),
- bei der Farbwahl (jetzt wieder eher Ton in Ton oder das Wildern der Wolle),
- beim Material (wie z.B. Sojaseide, Maisgarn, aus Baumrinde oder Tencel),
- bei den Stricknadeln (von Bambus über Edelhölzer zu laminierten bis hin zu beleuchteten)
- oder Muster, die hochkochen, wie damals z.B. die Jaywalkers.
Wie ist das bei euch, springt ihr auf jeden Hype gleich auf, reicht es euch, das zu sehen oder brodelt es in euch und ihr müsst mitmachen?
Nein, ich springe nicht auf jeden Hype auf; das könnte ich mir gar nicht leisten
. Bei manchem mache ich mit, weil es sowieso meiner Intention entspricht, zum Beispiel bei den handgefärbten und -versponnenen Garnen, und bei der Farbwahl (seit rund 12 Jahren fast ausschliesslich sämtliche Rottöne in Kombination mit schwarz). Abgesehen davon lasse ich mich von den Möglichkeiten des Internets immer wieder gerne inspirieren. Was mir wirklich sehr gut gefällt, sind die vielen Strickanleitungen, die man auf den verschiedenen Websites finden kann.
Künstliche Naturgarne wie Sojaseide, Mais- oder Milchgarn habe ich noch nie verstrickt, wohl aber Muschelseide (SeaSilk). Und natürlich Viskose - ich nehme an, das ist mit "Baumrinde" gemeint.
Stricknadeln habe ich in allen möglichen Variationen aus unterschiedlichen Materialien, auch diverse Nadel-Sets aus HarmonyWood von KnitPicks und die Interchangeable Needles von Denise. Dazu Nadelspiele verschiedener Marken aus Bambus, Rosen- und Ebenholz und aus Metall. Und sogar noch geerbte Stricknadeln von meinen Grossmüttern...
Aufgesprungen bin ich bei einigen Knit-Alongs (KAL); ich habe Secret of Chrysopolis, die Stolen Savannah und SpringShawlSurprise sowie die Wassersocken gestrickt und habe auch noch einige dieser Mystery-Strickereien in Arbeit. Ich fand und finde es spannend, einfach so drauflos zu stricken und darauf zu vertrauen, dass die Designerin etwas Schönes entworfen hat. Natürlich bin ich nicht von allen KALs gleichermassen begeistert, aber bis jetzt bin ich auch noch nie ernsthaft enttäuscht worden.
Und - ich gebe es zu - Jaywalkers habe ich schon etliche gestrickt, und ich werde wohl noch mehr davon stricken. Ich finde, diese Socken passen sich dem Fuss optimal an und sehen einfach hinreissend aus.
Herzlichen Dank an Susanne für die heutige Frage an das Wollschaf!
- bei den Garnen (z.B. handgefärbt oder auch selbstgesponnen statt selbstmusterndem Industriegarn),
- bei der Farbwahl (jetzt wieder eher Ton in Ton oder das Wildern der Wolle),
- beim Material (wie z.B. Sojaseide, Maisgarn, aus Baumrinde oder Tencel),
- bei den Stricknadeln (von Bambus über Edelhölzer zu laminierten bis hin zu beleuchteten)
- oder Muster, die hochkochen, wie damals z.B. die Jaywalkers.
Wie ist das bei euch, springt ihr auf jeden Hype gleich auf, reicht es euch, das zu sehen oder brodelt es in euch und ihr müsst mitmachen?
Nein, ich springe nicht auf jeden Hype auf; das könnte ich mir gar nicht leisten

Künstliche Naturgarne wie Sojaseide, Mais- oder Milchgarn habe ich noch nie verstrickt, wohl aber Muschelseide (SeaSilk). Und natürlich Viskose - ich nehme an, das ist mit "Baumrinde" gemeint.
Stricknadeln habe ich in allen möglichen Variationen aus unterschiedlichen Materialien, auch diverse Nadel-Sets aus HarmonyWood von KnitPicks und die Interchangeable Needles von Denise. Dazu Nadelspiele verschiedener Marken aus Bambus, Rosen- und Ebenholz und aus Metall. Und sogar noch geerbte Stricknadeln von meinen Grossmüttern...
Aufgesprungen bin ich bei einigen Knit-Alongs (KAL); ich habe Secret of Chrysopolis, die Stolen Savannah und SpringShawlSurprise sowie die Wassersocken gestrickt und habe auch noch einige dieser Mystery-Strickereien in Arbeit. Ich fand und finde es spannend, einfach so drauflos zu stricken und darauf zu vertrauen, dass die Designerin etwas Schönes entworfen hat. Natürlich bin ich nicht von allen KALs gleichermassen begeistert, aber bis jetzt bin ich auch noch nie ernsthaft enttäuscht worden.
Und - ich gebe es zu - Jaywalkers habe ich schon etliche gestrickt, und ich werde wohl noch mehr davon stricken. Ich finde, diese Socken passen sich dem Fuss optimal an und sehen einfach hinreissend aus.
Herzlichen Dank an Susanne für die heutige Frage an das Wollschaf!
Dienstag, 16. Dezember 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 51/2008
Stricken ist wieder in - auch bei den Jugendlichen in eurem Umfeld?
Hm, nein - eher nicht! Meine Tochter lässt sich zwar gerne bestricken, und ihre Freundinnen kaufen diese topmodernen Grobstrickteile bei den verschiedenen Modehäusern. Aber selber stricken? Nicht doch!
Schade, eigentlich...
Herzlichen Dank an Susanne für die heutige Frage im Wollschaf!
Hm, nein - eher nicht! Meine Tochter lässt sich zwar gerne bestricken, und ihre Freundinnen kaufen diese topmodernen Grobstrickteile bei den verschiedenen Modehäusern. Aber selber stricken? Nicht doch!
Schade, eigentlich...
Herzlichen Dank an Susanne für die heutige Frage im Wollschaf!
Dienstag, 9. Dezember 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 49/2008
Eine Frage für diejenigen, die schon vor den Zeiten des Internets gestrickt haben: Früher war Stricken etwas in der Familie oder im Freundeskreis. Durch das Internet ergaben sich ganz neue Möglichkeiten. Welche Möglichkeiten nutzt ihr und wie hat sich euer Strickverhalten dadurch geändert?
Vermutlich gehöre ich mit meinen bald 54 Jahren durchaus zur angesprochenen Zielgruppe. Nur war ich schon immer ein lonely knitter, d.h. eine einzelgängerische Strickerin. Zwar habe ich das Stricken als Kind von meiner Mutter, mehr aber noch von meiner Grosstante gelernt, und da ergaben sich schon gemeinsame Strickstunden. Im Rückblick erinnere ich mich gerne daran und bin sehr dankbar dafür.
Als ich anfing, für meine Kinder, für mich selbst und für meinen Mann zu stricken, lebte ich aber so abgelegen, dass ich eigentlich immer still und leise vor mich hin werkelte. Erst mit dem Internet erschloss sich mir das gemeinsame Stricken wieder, allerdings vor allem virtuell. Die wichtigste Änderung brachte meine Mitgliedschaft bei Ravelry! So viele Möglichkeiten, Stricker/innen kennenzulernen, so viele Anregungen und Anleitungen! Mittlerweile schaue ich fast täglich bei Ravelry rein.
Es macht Freude, meine Stricksachen in meinem Blog zu zeigen und Kommentare dafür zu bekommen. Ebenso möchte ich auch meine abonnierten Strickblogs nicht missen und kommentiere dort auch regelmässig. So hat sich ein Miteinander-Stricken ergeben, das ich mir noch vor wenigen Jahren nie hätte träumen lassen. Ich lebe zwar immer noch abgelegen und stricke meistens allein, kann aber via Internet andere an meinen Strickereien teilhaben lassen und auch z.B. mit anderen Bloggerinnen oder Forumsmitgliedern kommunizieren. Toll!
Ich bin z.B. Mitglied in der schweizerischen Strickeria und im deutschen Strickforum. Ich lese beim Lavendelschaf mit und bei der Mailingliste der Hachinger Spinner. Einige Strickerinnen habe ich unterdessen sogar persönlich kennengelernt und freue mich jedes Mal, wenn ich bei einem Blog, den ich regelmässig lese, weiss, welches Gesicht, welcher Mensch dahinter steht.
Ich habe auch schon bei einigen Knit-alongs mitgemacht, so beim Secret of Chrysopolis, Secret of the Stole, SpringShawlSurprise und anderen. Da ich zeitlich aber nie mit den anderen mithalten konnte, habe ich mir zunächst die Anleitungen heruntergeladen und werde sie dann ganz gemütlich in meinem eigenen Rhythmus stricken (Secret of the Stole II ist erst kürzlich fertig geworden). Das ist natürlich nicht unbedingt der Sinn von Knit-alongs.
Herzlichen Dank an Susanne für die heutige Frage im Wollschaf!
Vermutlich gehöre ich mit meinen bald 54 Jahren durchaus zur angesprochenen Zielgruppe. Nur war ich schon immer ein lonely knitter, d.h. eine einzelgängerische Strickerin. Zwar habe ich das Stricken als Kind von meiner Mutter, mehr aber noch von meiner Grosstante gelernt, und da ergaben sich schon gemeinsame Strickstunden. Im Rückblick erinnere ich mich gerne daran und bin sehr dankbar dafür.
Als ich anfing, für meine Kinder, für mich selbst und für meinen Mann zu stricken, lebte ich aber so abgelegen, dass ich eigentlich immer still und leise vor mich hin werkelte. Erst mit dem Internet erschloss sich mir das gemeinsame Stricken wieder, allerdings vor allem virtuell. Die wichtigste Änderung brachte meine Mitgliedschaft bei Ravelry! So viele Möglichkeiten, Stricker/innen kennenzulernen, so viele Anregungen und Anleitungen! Mittlerweile schaue ich fast täglich bei Ravelry rein.
Es macht Freude, meine Stricksachen in meinem Blog zu zeigen und Kommentare dafür zu bekommen. Ebenso möchte ich auch meine abonnierten Strickblogs nicht missen und kommentiere dort auch regelmässig. So hat sich ein Miteinander-Stricken ergeben, das ich mir noch vor wenigen Jahren nie hätte träumen lassen. Ich lebe zwar immer noch abgelegen und stricke meistens allein, kann aber via Internet andere an meinen Strickereien teilhaben lassen und auch z.B. mit anderen Bloggerinnen oder Forumsmitgliedern kommunizieren. Toll!
Ich bin z.B. Mitglied in der schweizerischen Strickeria und im deutschen Strickforum. Ich lese beim Lavendelschaf mit und bei der Mailingliste der Hachinger Spinner. Einige Strickerinnen habe ich unterdessen sogar persönlich kennengelernt und freue mich jedes Mal, wenn ich bei einem Blog, den ich regelmässig lese, weiss, welches Gesicht, welcher Mensch dahinter steht.
Ich habe auch schon bei einigen Knit-alongs mitgemacht, so beim Secret of Chrysopolis, Secret of the Stole, SpringShawlSurprise und anderen. Da ich zeitlich aber nie mit den anderen mithalten konnte, habe ich mir zunächst die Anleitungen heruntergeladen und werde sie dann ganz gemütlich in meinem eigenen Rhythmus stricken (Secret of the Stole II ist erst kürzlich fertig geworden). Das ist natürlich nicht unbedingt der Sinn von Knit-alongs.
Herzlichen Dank an Susanne für die heutige Frage im Wollschaf!
Dienstag, 2. Dezember 2008
Die verstrickte Dienstagsfrage 49/2008
Hallo Wollschaf, mich würde interessieren, was das Anspruchsvollste war, das jemand bisher gestrickt hat. Ob es Socken sind, ein Spüli oder ein mehrfarbiger Fair-Isle-Pullover oder etwas ganz anderes.
Mein anspruchvollstes Strickprojekt bis jetzt war (ist) der Knit-along Spring-Shawl-Surprise/Mother Earth. Diese Stola hat zum Teil Muster, die nicht nur auf der Vorder-, sondern auch auf der Rückseite gestrickt werden müssen. Das fordert/e enorm viel Aufmerksamkeit und birgt viele "Fallen". Ich gestehe, dass ich die Arbeit im letzten Frühsommer ziemlich entnervt zur Seite legte, auch, weil ich im ersten Drittel einen Fehler gemacht hatte, der nicht mehr zu korrigieren ist (es sei denn, ich würde aufribbeln).
Bei den Linien, die auf dem obigen Bild zu sehen sind, handelt es sich um sogenannte Life Lines (Lebenslinien); dabei wird ein kontrastfarbener Faden durch alle Maschen einer Reihe gezogen. Falls man ribbeln muss, kann man anhand dieser Life Lines die einzelnen Maschen mühelos wieder auffassen und weiterstricken.
Als ich den Schal beiseite legte, war ich etwa bei drei Viertel der Gesamtlänge.
Auf diesem Bild ist der Fehler deutlich zu erkennen. Ich war wohl mit Blindheit geschlagen, dass er mirr nicht früher auffiel. Möglicherweise werde ich das gute Stück eben doch fertig stricken und dann versuchen, die fehlerhafte Reihe mittels Maschenstich zu verbessern. Obwohl - eigentlich ist es ja schade um die grosse Arbeit... Vielleicht werde ich auch das erste Drittel nochmals stricken, oberhalb des Fehlers mit dem Rest zusammenstricken und dann den fehlerhaften Teil entfernen. Verflixte Sache!
Herzlichen Dank an Thomas für die heutige Frage vom Wollschaf!
Mein anspruchvollstes Strickprojekt bis jetzt war (ist) der Knit-along Spring-Shawl-Surprise/Mother Earth. Diese Stola hat zum Teil Muster, die nicht nur auf der Vorder-, sondern auch auf der Rückseite gestrickt werden müssen. Das fordert/e enorm viel Aufmerksamkeit und birgt viele "Fallen". Ich gestehe, dass ich die Arbeit im letzten Frühsommer ziemlich entnervt zur Seite legte, auch, weil ich im ersten Drittel einen Fehler gemacht hatte, der nicht mehr zu korrigieren ist (es sei denn, ich würde aufribbeln).



Herzlichen Dank an Thomas für die heutige Frage vom Wollschaf!
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