Heute hat sich bei uns ein Hagelsturm ereignet, wie ich noch nie einen erlebt hatte! Innerhalb von zehn Minuten war unser Kellerabgang mit Hagelkörnern gefüllt, die Arbeit einer Gartensaison vernichtet.

Als ich nach dem Sturm aus dem Haus trat, bot sich mir obiges Bild; einen Meter hoch etwa lagen die Hagelkörner vor der Kellertür. Die mussten natürlich weg, sonst wäre der Keller voller Wasser, wenn sie schmelzen!

Da wartete ein gewaltiges Stück Arbeit auf mich! Da die Schneeschaufeln sich im Keller befinden, behalf ich mir mit der Kehrschaufel.

Endlich war der Abgang frei! Hm, dummerweise liess sich die Kellertüre nicht öffnen. Ob etwas vor die Tür gefallen war? Ich grub mit dem Geissfuss, und als ich die Türe endlich einen Spalt breit öffnen konnte ... wer hat so etwas schon gesehen?

Mir rieselten Hagelkörner entgegen. Langsam schwante mir Übles! Konnte es sein, dass sich im Keller noch mehr Hagelkörner befanden? Es konnte... Mindestens der halbe Keller war knietief voller Hagelkörner! Meine Güte, wenn das schmilzt, kann ich eine Froschzucht aufmachen...

Glücklicherweise kam mir meine Lieblingsnachbarin zu Hilfe; gemeinsam schafften wir die Hagelschlossen nach draussen. Folgendes Bild gibt einen Eindruck von den Eismassen, die wir gemeinsam ins Freie beförderten.

Nach mehreren Stunden harter Arbeit war der Keller wieder sauber, gewissermassen wie neu ;-)

Schlimm sieht auch der Garten aus. Dabei hatte ich heute Morgen noch Zuckerhut-Setzlinge gepflanzt! Alles zerschlagen: Salate, Beeren, Zucchini, Kräuter - schrecklicher Anblick!

Und diese Setzlinge hatte ich "nach dem Regen" noch pflanzen wollen ... so ein Mist!

Das kann ich mir schenken! Zum Glück lässt sich das - mindestens teilweise - ersetzen. Mal sehen, was für Setzlinge ich im August noch pflanzen kann, damit wir im Herbst wenigstens noch das eine oder andere eigene Gemüse ernten können...

Die Blumen in den Kistli bieten ebenfalls ein trauriges Bild. Nun werde ich den Herbstflor dieses Jahr halt etwas früher einpflanzen als üblich und mich an den Herbstblumen freuen!
Immerhin ist bei dem Sturm niemand verletzt worden, das Haus ist unbeschädigt und den Tieren geht es gut. Bedenke ich andere Naturereignisse, so schätze ich mich glücklich, so glimpflich davongekommen zu sein!