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Sonntag, 8. August 2010

Nachwuchs bei den Satin-Angora-Kaninchen

Nachdem unser Möhrli anfangs Mai fünf Junge zur Welt gebracht hatte, gebar Lilac vor knapp drei Wochen zwei schneeweisse Babies. Dies ist ein ausserordentlich kleiner Wurf, und entsprechend gross sind die beiden Jungtiere. Sie sind seidenweich, ganz zutraulich und einfach herzig! Lustig auch, dass die himi-farbene Mutter (mit schwarzer Nase, Ohren und Läufen) und der schoko-wildfarbene Vater solch reinweisse Kinder bekamen! Anders die Jungen der anthrazitfarbenen Mutter - drei haben die gleiche Farbe wie sie, zwei die Farbe des Vaters. Auch diese Jungtiere sind für ihr Altervon rund drei Monaten eher gross. Nächste Woche werde ich ihnen die Babyhaare scheren, bevor sie verkauft werden - erst die erwachsene Haartracht wird dann gezupft.

Montag, 14. Juni 2010

Die wachsen sooo schnell...

Unglaublich, wie schnell meine jungen Satin-Angora-Kaninchen wachsen! Morgen werden sie sechs Wochen alt - es sind drei schwarze und drei wildfarbene, von denen eines eher bräunlich ist, das andere einen leichten Graustich hat. Sie sind alle ganz zutraulich - wenn ich am Morgen komme, begrüssen sie mich jeweils mit ihren hübschen Schnuppernäschen. Mama Möhrli mit ihren Kindern. Sie ist eine rührende Mutter, obwohl die Jungen schon so gross sind. So langsam muss ich mich an den Gedanken gewöhnen, dass die Kleinen bald ein neues Zuhause bekommen werden. Die Häsli sind mir schon dermassen ans Herz gewachsen, dass ich sie am liebsten selbst behalten würde... Hier die beiden Wildfarbenen - man sieht deutlich den Farbunterschied. Noch weiss ich nicht, wer Meiteli und wer Büebli ist. Und nochmals Möhrli mit zwei der schwarzen Junghäsli. Ich freue mich so über diese freundlichen Tierchen!

Montag, 10. Mai 2010

Verspätete Osterhäsli

Letzte Woche hat unsere Satin-Angora-Häsin die lange erwarteten Jungen zur Welt gebracht. Ist das eine Freude! Die Tragzeit dieser Kaninchen liegt zwischen 28 und 32 Tagen, unser Möhrli hat sich 38 Tage Zeit gelassen - wir waren schon gar nicht mehr sicher, ob sie überhaupt trächtig ist ;-) Aber wie uns die Züchterin beruhigte, kann es bei Erstgebärenden schon ein wenig länger dauern. Die Kleinen sind morgen eine Woche alt und sooo winzig! Es sind fünf Junge, davon drei braune, ein schwarzes und ein graues - wenigstens, soweit ich bis jetzt sehen konnte.

s'Möhrli ist eine rührende Mutter und trotz ihrer Babies sehr zutraulich. Jedenfalls kann ich ihre Kleinen problemlos anschauen, streicheln und sogar in die Hand nehmen. Sie klopft nicht, versucht auch nicht zu beissen und vertraut uns offensichtlich - Nachbars Häsin tut wie eine Wilde, wenn man versucht, ihre Jungen anzufassen. Natürlich muss man Satin-Angoras regelmässig von ihrer Wolle befreien, deshalb ist sie auch daran gewöhnt, angefasst zu werden.

Ich freue mich total über die schnusigen kleinen Tierchen!

Sonntag, 21. Juni 2009

Unsere drei neuen pelzigen Mitbewohner(inn)en

Gestern haben wir unsere neuen Mitbewohnerinnen bei Ursula Glauser abgeholt. Sie wohnt mit ihrer Familie, zahlreichen Satin-Angora-Kaninchen, Hühnern, Pfauen, Katzen und Milchschafen in einem kleinen Paradies zwischen Langenthal und Herzogenbuchsee. Ich fühlte mich bei ihr sofort wohl und war dankbar für die vielen Tipps, die sie mir bezüglich der Haltung und Pflege von Satin-Angoras mitgegeben hat.
Das sind unsere drei Satin-Angora-Kaninchen. Im Hintergrund eine anthrazit-farbene, vorne links eine himi-farbene Häsin, die beide noch keinen Namen haben. Vorne rechts das chocolat-wildfarbene Böckli, das auf Vorschlag von Regina den Namen Sprüngli bekommen hat (danke, Regina - dein Vorschlag ist wirklich nicht zu toppen!).Hier der gefrässige Sprüngli mit seinem himi-farbenen Gspänli - sie hatte laut der Züchterin einen nicht ganz einfachen Start ins Leben, hat sich aber tapfer geschlagen und soll es jetzt bei uns weiterhin gut haben, um gross und stark zu werden!Da wirkt die praktisch gleichaltrige anthrazit-farbene Häsin doch sehr viel robuster, oder? Sind die drei nicht einfach zum Knuddeln? Und die haben das auch noch gern ;-)Warum die Tierchen so strubbelig aussehen? Das hat einen ganz einfachen Grund: Ursula hat sie freundlicherweise gleich noch geschoren. Das Babyhaar sei (anders als bei Schafen, Alpacas usw.) höchstens zum Filzen zu gebrauchen. Aber ich habe sie natürlich mitgenommen, damit ich gleich etwas auszuprobieren habe, sobald ich mich wieder etwas besser fühle.Dazu hat sie mir noch einen Beutel voller "erwachsener" Satin-Angora-Wolle mitgegeben. So kann ich schon mal ein wenig spinnen und sehen, wie ich mit dieser wunderbar weichen, seidigen Faser zurechtkomme. Diese Wolle ist einfach ein Traum!

Und ja, ich geb's ja zu: Die knapp fünf Stunden Autofahrt (Hin- und Rückweg) waren vermutlich einfach zu viel für mich, deshalb vielleicht auch meine nächtlichen Beschwerden...

Dienstag, 16. Juni 2009

Bunny Mansion

Also, was mein Liebster während meiner Zeit im Spital mit dem alten Chüngelistall angestellt hat, ist einfach unglaublich! Zur Erinnerung: Ich hatte einen 9-er-Kaninchenstall geschenkt bekommen, der allerdings in einem fürchterlichen Zustand war: Einen Nachmittag lang hatte ich daran herumgeputzt und -gepützelt, dann sah er mindestens akzeptabel aus: Nur mein Partner konnte sich nicht mit den schrägen Türen, den krummen Nägeln und Schrauben und der schludrigen Verarbeitung abfinden. Also hat er den Stall auseinandergenommen, alle Bretter nochmals mit Schmierseife gefegt und mit Essigwasser desinfiziert, zusätzliches Material gekauft - und daraus ein wahres Schmuckstück gebaut! Aus dem 9-er-Stall ist ein 3-er-Stall geworden! Jedes (ehemalige Dreier-) Abteil hat nun einen offenen und einen geschlossenen Teil. In den Teil hinter der Holztüre können sich die Kaninchen nach Wunsch zurückziehen; dieser Teil kann ausserdem mit einer herausnehmbaren Plexiglas-Scheibe abgetrennt werden, falls später einmal ein Muttertier von den Jungen (oder umgekehrt) getrennt werden sollte, z.B. zum Pflücken der Haare zu Spinnzwecken o.ä. Alle drei "Stockwerke" sind miteinander verbunden, damit die Häsli einander besuchen können; die Aufgänge (im obigen Bild hinten links) können aber bei Bedarf mit dem langen Brett geschlossen werden, damit jede Häsin in Ruhe ihre Jungen aufziehen kann.
Am Samstag können wir die Jungtiere - ein weisses, ein schwarzes und ein chocolat-wildfarbenes - abholen; ich freue mich unsäglich auf unsere drei neuen Hausgenoss(inn)en - sie werden bestimmt auch dazu beitragen, dass ich mit trotz allem lebendig fühlen kann! Selbstverständlich freue ich mich auch auf die seidenweichen Haare, die ich im Lauf der Zeit zu einem kuscheligen Garn verspinnen und später verstricken werde ;-) !
Am Donnerstag werden wir den Stall noch mit Stroh gemütlich einrichten - und mit einer Klo-Schale; ja, man kann Kaninchen tatsächlich daran gewöhnen, so eine Schale zu benützen und nicht den ganzen Stall zu verschmutzen! Sie werden auch täglich frische Zweige zum Nagen bekommen. Das Heu für den Winter hat mein Schatz auch schon gemäht und trocken unter Dach gebracht! Nun können wir nur noch hoffen, dass sich die Chüngeli bei uns wohlfühlen werden ... Wir suchen übrigens noch nach Namen; es handelt sich um zwei Häsinnen und ein Böckli - Vorschläge sind herzlich willkommen ;-)

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Für die Angora-Kaninchen

Vor etwa zwei Wochen wurde im T....-A.... in der Rubrik Zu Verschenken ein neunteiliger Chüngelistall mit kompletter Einrichtung angeboten, und da ich die erste war, die anrief, bekam ich die Zusage. Ich habe mich total gefreut; endlich ein Zuhause für die Angora-Kaninchen, die ich mir schon so lange wünsche! Hä ja, wenn ich schon keine Schafe mehr halten kann ...

Hätte ich allerdings gewusst, in welchem Zustand der Stall ist, hätte ich es mir wohl anders überlegt. Aber da ich das eben nicht wusste, haben unser Nachbar (ja, jener, für den ich schon etliche Sockenpaare gestrickt habe) und mein Schatz das Ding abgeholt und da stand es nun, gross und schwer und unglaublich dreckig (dabei hatte der Mann gesagt, er habe den Stall noch gründlich geputzt!). Auch die Bauweise ist eher ein Gebastel, aber das lasse sich mit etwas gutem Willen und Geschick richten, meinte der Herr des Hauses.Nach dem ersten Schock - ich hätte das Ding am liebsten in seine Einzelteile zerlegt und verheizt - beschloss ich, dem Dreck mit Soda, Schmierseife, Wasser und Bürste zu Leibe zu rücken. Heute Nachmittag habe ich also während Stunden gefegt, Kot- und Urinsteinkrusten gelöst, die Abteilbretter entfernt (wäääk, die waren vielleicht gruuusig!), die Türen gewaschen und dann das Ganze mit dem Gartenschlauch von allen Seiten abgespritzt.

Nun steht der Stall dort, wo er dereinst die drei Satin-Angora-Kaninchen, die Mitte Oktober geboren werden, beherbergen soll. Wir haben den Stall auf die Seite gelegt, sodass drei grosse Abteile entstanden sind, die ich zusätzlich mit Essig auswaschen und danach zur Desinfektion mit Kalkfarbe streichen will. Jedes der drei Häschen wird also ein Dreier-Abteil für sich haben. Mein Partner wird noch Rampen, Galerien und Häuschen usw. einbauen, damit ihnen nicht langweilig wird. Ich bin sehr zufrieden mit meinem/unserem Tageswerk und freue mich schon sehr auf unsere neuen Mitbewohner - und natürlich auch auf die feine, weiche Wolle, die sie liefern werden!

Durch die Vergrösserung der Abteile habe ich nun je sechs Kotschubladen, Futtergeschirre aus gebranntem Ton samt Halterungen und Heuraufen übrig. Die werde ich zuerst mal gründlich reinigen und dann sehen, wozu sie sonst noch zu gebrauchen wären. Und falls mir dazu gar nichts einfällt, werde ich sie halt weggeben...