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Freitag, 27. April 2012

Frühling am See

Heute Nachmittag war ich mit Wuschel am See unterwegs; der Bergfrühling ist einfach jedes Jahr eine  besonders berührende Erfahrung.
 
Der Wasserstand im Stausee wird - in Erwartung des Schmelzwassers von den umliegenden Bergen - tief gehalten.
 Die Uferzone gleicht einer Mondlandschaft mit oft bizarren Formen und allerlei Strandgut.
 Gebirge am Meer? Nein, nur ein Felsbrocken am Ufer des Wägitaler-Sees!
 Nein, das ist keine Schlange, sondern vom Wasser ausgewaschenes Schwemmholz!
 Noch blühen an den Waldrändern die Schlüsselblumen (Himmelsschlüsselchen), ...
... der Huflattich hat seine Blütezeit schon hinter sich ...
... und die Laubbäume (Erlen) am See zeigen den ersten, zartgrünen Schimmer.

Freitag, 16. März 2012

Spaziergang am See

Heute hatte ich wieder einmal Besuch von einer lieben Freundin, die auch noch eine Kollegin mitbrachte. Wir speisten erst gemütlich, dann gönnten wir uns einen Verdauungsspaziergang am See.
Noch bedeckt eine Eisschicht den See, allerdings beginnt es deutlich zu tauen. Die noch kahlen Weiden bilden einen schönen Kontrast vor der Eisfläche:
Der Frühling macht sich deutlich bemerkbar. Das kleine Bächlein plätschert munter dem See entgegen. Es führt im Moment, gespiesen von Schmelzwasser, viel mehr Wasser als sonst.
Nach dem Spaziergang hatten wir uns ein Zvieri im Restaurant redlich verdient. Dank der milden Frühlingssonne konnten wir auf der Terrasse sitzen.
Da bemerkten wir einen Wanderer, der einem bemalten Hydranten-Männchen eine Stoffmütze aufsetzte - perfekt passend in Farbe und Grösse. Wohl extra genäht für den kleinen Gesellen...?
Was für ein schöner, friedlicher Nachmittag! Ich habe die Zeit mit Norma und Elli sehr genossen!

Dienstag, 21. Februar 2012

Shades of White (and Blue)

Am vergangenen Wochenende war ich oben am See - ich wollte einfach wissen, ob die Kälteperiode gereicht hat für eine See"gfrörni". Tatsächlich lag eine dünne Eisschicht auf dem See.
Aber was mich am meisten erstaunt hat, waren die Strukturen, die sich während des Gefrierens gebildet hatten. Umwerfend, spannend, einfach erstaunlich...
Wie so etwas wohl entsteht? Ist vor allem die Strömung ausschlaggebend? Es handelt sich ja um einen Stausee, wo das Wasser nicht einfach durchfliesst, sondern in kontrollierten Intervallen abgelassen wird.
Einzelne Muster scheinen gleichmässig, andere scheinen zufällig. Und die Farben - einfach grossartig!
Hier eine Spielerei mit der Funktion "Kontrast" meines Bild-Bearbeitungs-Programms. Ich habe wirklich nur den Kontrast verändert - die Wirkung ist fast unglaublich, oder?
Beim Parkplatz hatte die Bise "Eisnadeln" von den Bäumen geweht, so zart! Sie bildeten einen filigranen Teppich, und der Schatten der Schneemahd sieht aus wie eine Bergkette im Kleinformat ;-)
Und an der Felswand beim Rastplatz sind Eiszapfen gewachsen, die ebenfalls eine interessante Struktur aufweisen. Unterdessen werden sie wohl weitgehend geschmolzen sein...
Auch wenn ich gelegentlich über die Kälte schimpfe und ich während der kalten Tage fast non-stop mit Heizen beschäftigt bin - ich liebe den Winter! Alles scheint zu ruhen, und doch schafft der Frost so wunderschöne Gebilde...

Dienstag, 12. Juli 2011

Wieder da - und es ist Sommer!

Über ein Vierteljahr lang habe ich nicht geschrieben hier; irgendwie war mir nicht danach, ich brauchte eine Blog-Pause ... na ja, aber da bin ich wieder! Unterdessen ist es Sommer geworden und ich geniesse die Sonne, die Wärme (ein bisschen weniger davon wäre aber auch gut), den Garten und die Zeit, die ich draussen verbringen kann...

Seit zwei Wochen habe ich einen besonderen Gast: Lola! Das ist das riesengrosse Hundetier links; wenn ihr genau hinschaut, seht ihr unten rechts neben ihrem Schwanz ein Katzenbaby - die beiden haben sich richtig angefreundet.
Ich hatte früher immer Hunde und hätte auch gern wieder einen, aber das braucht wohl noch etwas Überzeugungsarbeit; mein Liebster findet Hunde eher doof. Weshalb? "Weil sie gehorchen!" Haha - würden sie das nicht tun, wär's ja wohl auch wieder nicht recht...
Seit Lola bei mir ist, gehe ich mehrmals täglich raus mit ihr. Das tut nicht nur ihr gut, sondern auch mir - ich hatte schon fast vergessen, wieviel Freude das macht, unterwegs zu sein mit einer so angenehmen Begleiterin!
Wir sind fast täglich am See; die Gewitter und heftigen Regenfälle der letzten Wochen haben nichts am niedrigen Wasserstand geändert.
Dafür gibt's dann Inseln aus Kies und am Strand Schwemmholz zu sehen...
Wenn wir eine Pause einlegen, spielen wir. Lola ist laut ihren Besitzern eher wasserscheu; den Eindruck habe ich aber gar nicht - immerhin holt sie die Stöckchen, die ich für sie werfe, mit dem grössten Vergnügen auch aus dem Wasser:
Oder wir spazieren dem Bach entlang, wo es für Lola auch allerhand zu entdecken gibt.
Im sommerlichen Wald ist es angenehm kühl und wir verbringen Stunden mit dem Erkunden der Umgebung, in der ich nun seit sieben Jahren lebe und von der ich zu meiner Bestürzung noch nicht gerade viel weiss.
Nicht nur im Garten, auch im Wald blüht und spriesst es. Glockenblumen,
Disteln,
Wasserdost,
eine wilde Nelkenart,
und eine Pflanze, die ich nicht kenne und auch im Pflanzenlexikon nicht fündig wurde. Kennt jemand diese Pflanze mit den lilafarbenen Blüten (wirken auf dem Foto eher weiss) und den seltsamen, blätterartigen Samenkapseln?
Gestrickt habe ich natürlich auch und vieles erlebt. Aber ich fange jetzt einfach mit dem heutigen Tag wieder an; es wird sich schon alles auf verständliche Weise fügen!

P.S.: Das Rätsel ist gelöst; es handelt sich um das Silberblatt - danke, Bine!