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Freitag, 27. April 2012

Frühling am See

Heute Nachmittag war ich mit Wuschel am See unterwegs; der Bergfrühling ist einfach jedes Jahr eine  besonders berührende Erfahrung.
 
Der Wasserstand im Stausee wird - in Erwartung des Schmelzwassers von den umliegenden Bergen - tief gehalten.
 Die Uferzone gleicht einer Mondlandschaft mit oft bizarren Formen und allerlei Strandgut.
 Gebirge am Meer? Nein, nur ein Felsbrocken am Ufer des Wägitaler-Sees!
 Nein, das ist keine Schlange, sondern vom Wasser ausgewaschenes Schwemmholz!
 Noch blühen an den Waldrändern die Schlüsselblumen (Himmelsschlüsselchen), ...
... der Huflattich hat seine Blütezeit schon hinter sich ...
... und die Laubbäume (Erlen) am See zeigen den ersten, zartgrünen Schimmer.

Sonntag, 8. April 2012

Osterschnee...

Heute Morgen habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich einen Blick aus dem Fenster warf ... alles war weiss! Es hat geschneit, über Nacht sind fast 20 cm Neuschnee gefallen, und es schneite noch eine ganze Weile weiter!
Der Nebel und die dicken Flocken dämpfen alle Geräusche; es ist ein ganz stiller Ostermorgen. Auch wenn das Wetter eher ein Gefühl von Winter aufkommen lässt, finde ich die Stimmung irgendwie zauberhaft.
Am späten Nachmittag rissen die Wolken auf und es gab sogar noch ein paar Sonnenstrahlen! Die Bäume warfen lange Schatten auf den Schnee. Dieses zweite Foto habe ich übrigens vom gleichen Standort aus aufgenommen wie das Morgenbild!
Es sieht so schön, so friedlich aus! Der Schnee ist allerdings schwer und sehr nass; der wird bald wieder geschmolzen sein - und dann kann der Frühling ja von mir aus kommen!

Dienstag, 21. Februar 2012

Shades of White (and Blue)

Am vergangenen Wochenende war ich oben am See - ich wollte einfach wissen, ob die Kälteperiode gereicht hat für eine See"gfrörni". Tatsächlich lag eine dünne Eisschicht auf dem See.
Aber was mich am meisten erstaunt hat, waren die Strukturen, die sich während des Gefrierens gebildet hatten. Umwerfend, spannend, einfach erstaunlich...
Wie so etwas wohl entsteht? Ist vor allem die Strömung ausschlaggebend? Es handelt sich ja um einen Stausee, wo das Wasser nicht einfach durchfliesst, sondern in kontrollierten Intervallen abgelassen wird.
Einzelne Muster scheinen gleichmässig, andere scheinen zufällig. Und die Farben - einfach grossartig!
Hier eine Spielerei mit der Funktion "Kontrast" meines Bild-Bearbeitungs-Programms. Ich habe wirklich nur den Kontrast verändert - die Wirkung ist fast unglaublich, oder?
Beim Parkplatz hatte die Bise "Eisnadeln" von den Bäumen geweht, so zart! Sie bildeten einen filigranen Teppich, und der Schatten der Schneemahd sieht aus wie eine Bergkette im Kleinformat ;-)
Und an der Felswand beim Rastplatz sind Eiszapfen gewachsen, die ebenfalls eine interessante Struktur aufweisen. Unterdessen werden sie wohl weitgehend geschmolzen sein...
Auch wenn ich gelegentlich über die Kälte schimpfe und ich während der kalten Tage fast non-stop mit Heizen beschäftigt bin - ich liebe den Winter! Alles scheint zu ruhen, und doch schafft der Frost so wunderschöne Gebilde...

Dienstag, 3. Januar 2012

Der erste morgendliche Sonnenstrahl im neuen Jahr

Am Neujahrstag gab es am Nachmittag zwar auch ein wenig Sonne, aber heute war der erste durchwegs sonnige Tag des Jahres 2012 ... das ist doch wohl ein Bild wert!
Als ich heute erwachte, konnte ich kaum glauben, was ich sah: Den allerersten Sonnenstrahl dieses Jahres auf dem Gipfel des schneebedeckten Grossen Aubrig, frühmorgens um 07:30 Uhr!
Im Osten stieg die Sonne erst gegen zehn Uhr über den Schiberg und schickte ihr klares, kühles Winterlicht über die frostigen Wiesen; auch die Katze genoss den unerwarteten Luxus.
Zugegeben, das ist nichts Besonderes, nur eine zugefrorene Pfütze. Und doch - ich finde diese eisigen Strukturen schön, samt den Schneeresten am Rand und den Sonnenstrahlen.

Sonntag, 20. November 2011

Herbstliche Impressionen

Wir erleben zur Zeit einen buchstäblich goldenen Herbst; ich bin mir nicht sicher, ob ich so etwas schon einmal erlebt habe - aber diesen Herbst werde ich nicht so schnell vergessen!
Am Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, bewegt sich der Nebel bis fast unmittelbar vor unsere Haustür. Er kommt und geht, steigt und sinkt - und manchmal ergeben sich fast mystisch anmutende Stimmungen...
Der Nebel streicht um meinen geliebten Chriesibaum, der alle seine Blätter verloren hat. Seine Äste sind als Silhouette im Nebel erkennbar; hier kurz bevor sich die Sonne endgültig durchsetzt.
Die Rosen im Garten haben bis vor kurzem noch geblüht; jetzt säumt Rauhreif die Blätter und Blüten. Sie werden wohl bald erfrieren...
Der Wildrosenstrauch hat zahllose Hagebutten gebildet. Einen Teil davon werde ich zu Konfitüre verarbeiten, den Rest lasse ich für die Vögel stehen. Mir gefällt vor allem auch der Chriesibaum im Hintergrund...
Auch die Salbeiblätter sind vom Rauhreif umschlossen. Ich werde noch einmal "Müsliblätter" als Apéritif machen (das sind in Bierteig ausgebackene Salbeiblätter) und einen kleinen Vorrat für den Winter einfrieren.
Und am Korkenzieher-Haselstrauch sind die Blüten für den nächsten Frühling bereits ausgebildet ... die Natur sorgt vor, das ist ein tröstlicher Gedanke.

Es gäbe noch so viele Bilder zu zeigen; die Jahreszeit ist zum Fotografieren einfach toll!

Mittwoch, 3. August 2011

Naturkataströphlein

Heute hat sich bei uns ein Hagelsturm ereignet, wie ich noch nie einen erlebt hatte! Innerhalb von zehn Minuten war unser Kellerabgang mit Hagelkörnern gefüllt, die Arbeit einer Gartensaison vernichtet.
Als ich nach dem Sturm aus dem Haus trat, bot sich mir obiges Bild; einen Meter hoch etwa lagen die Hagelkörner vor der Kellertür. Die mussten natürlich weg, sonst wäre der Keller voller Wasser, wenn sie schmelzen!
Da wartete ein gewaltiges Stück Arbeit auf mich! Da die Schneeschaufeln sich im Keller befinden, behalf ich mir mit der Kehrschaufel.
Endlich war der Abgang frei! Hm, dummerweise liess sich die Kellertüre nicht öffnen. Ob etwas vor die Tür gefallen war? Ich grub mit dem Geissfuss, und als ich die Türe endlich einen Spalt breit öffnen konnte ... wer hat so etwas schon gesehen?
Mir rieselten Hagelkörner entgegen. Langsam schwante mir Übles! Konnte es sein, dass sich im Keller noch mehr Hagelkörner befanden? Es konnte... Mindestens der halbe Keller war knietief voller Hagelkörner! Meine Güte, wenn das schmilzt, kann ich eine Froschzucht aufmachen...
Glücklicherweise kam mir meine Lieblingsnachbarin zu Hilfe; gemeinsam schafften wir die Hagelschlossen nach draussen. Folgendes Bild gibt einen Eindruck von den Eismassen, die wir gemeinsam ins Freie beförderten.
Nach mehreren Stunden harter Arbeit war der Keller wieder sauber, gewissermassen wie neu ;-)
Schlimm sieht auch der Garten aus. Dabei hatte ich heute Morgen noch Zuckerhut-Setzlinge gepflanzt! Alles zerschlagen: Salate, Beeren, Zucchini, Kräuter - schrecklicher Anblick!
Und diese Setzlinge hatte ich "nach dem Regen" noch pflanzen wollen ... so ein Mist!
Das kann ich mir schenken! Zum Glück lässt sich das - mindestens teilweise - ersetzen. Mal sehen, was für Setzlinge ich im August noch pflanzen kann, damit wir im Herbst wenigstens noch das eine oder andere eigene Gemüse ernten können...
Die Blumen in den Kistli bieten ebenfalls ein trauriges Bild. Nun werde ich den Herbstflor dieses Jahr halt etwas früher einpflanzen als üblich und mich an den Herbstblumen freuen!

Immerhin ist bei dem Sturm niemand verletzt worden, das Haus ist unbeschädigt und den Tieren geht es gut. Bedenke ich andere Naturereignisse, so schätze ich mich glücklich, so glimpflich davongekommen zu sein!

Dienstag, 12. Juli 2011

Wieder da - und es ist Sommer!

Über ein Vierteljahr lang habe ich nicht geschrieben hier; irgendwie war mir nicht danach, ich brauchte eine Blog-Pause ... na ja, aber da bin ich wieder! Unterdessen ist es Sommer geworden und ich geniesse die Sonne, die Wärme (ein bisschen weniger davon wäre aber auch gut), den Garten und die Zeit, die ich draussen verbringen kann...

Seit zwei Wochen habe ich einen besonderen Gast: Lola! Das ist das riesengrosse Hundetier links; wenn ihr genau hinschaut, seht ihr unten rechts neben ihrem Schwanz ein Katzenbaby - die beiden haben sich richtig angefreundet.
Ich hatte früher immer Hunde und hätte auch gern wieder einen, aber das braucht wohl noch etwas Überzeugungsarbeit; mein Liebster findet Hunde eher doof. Weshalb? "Weil sie gehorchen!" Haha - würden sie das nicht tun, wär's ja wohl auch wieder nicht recht...
Seit Lola bei mir ist, gehe ich mehrmals täglich raus mit ihr. Das tut nicht nur ihr gut, sondern auch mir - ich hatte schon fast vergessen, wieviel Freude das macht, unterwegs zu sein mit einer so angenehmen Begleiterin!
Wir sind fast täglich am See; die Gewitter und heftigen Regenfälle der letzten Wochen haben nichts am niedrigen Wasserstand geändert.
Dafür gibt's dann Inseln aus Kies und am Strand Schwemmholz zu sehen...
Wenn wir eine Pause einlegen, spielen wir. Lola ist laut ihren Besitzern eher wasserscheu; den Eindruck habe ich aber gar nicht - immerhin holt sie die Stöckchen, die ich für sie werfe, mit dem grössten Vergnügen auch aus dem Wasser:
Oder wir spazieren dem Bach entlang, wo es für Lola auch allerhand zu entdecken gibt.
Im sommerlichen Wald ist es angenehm kühl und wir verbringen Stunden mit dem Erkunden der Umgebung, in der ich nun seit sieben Jahren lebe und von der ich zu meiner Bestürzung noch nicht gerade viel weiss.
Nicht nur im Garten, auch im Wald blüht und spriesst es. Glockenblumen,
Disteln,
Wasserdost,
eine wilde Nelkenart,
und eine Pflanze, die ich nicht kenne und auch im Pflanzenlexikon nicht fündig wurde. Kennt jemand diese Pflanze mit den lilafarbenen Blüten (wirken auf dem Foto eher weiss) und den seltsamen, blätterartigen Samenkapseln?
Gestrickt habe ich natürlich auch und vieles erlebt. Aber ich fange jetzt einfach mit dem heutigen Tag wieder an; es wird sich schon alles auf verständliche Weise fügen!

P.S.: Das Rätsel ist gelöst; es handelt sich um das Silberblatt - danke, Bine!

Sonntag, 9. Januar 2011

Spiegelungen

Heute Nachmittag hat mich eine liebe Freundin besucht - wir sind seinerzeit fast gleichzeitig an Brustkrebs erkrankt und haben alle Therapien gemeinsam überstanden. Seither sehen wir uns mehr oder weniger regelmässig, es hat sich eine schöne Freundschaft entwickelt, über die ich mich sehr freue.

Wir waren am Wägitalersee spazieren und durften ein Naturphänomen betrachten, das ich so überhaupt noch nie gesehen habe. Der See lag ganz still, das Wasser war dunkel, der Himmel leicht bewölkt. Und die Berge spiegelten sich im See... Ich war hingerissen! Das sah tatsächlich aus wie zwei aneinandergefügte Bilder, eine klare Trennlinie, und dann oben und unten dieselbe Ansicht... Wir haben den gemeinsamen Nachmittag sehr genossen, gönnten uns noch ein feines Essen in einem Restaurant mit Blick auf den See ... herrlich!