Vor etlichen Wochen lautete die Frage, wo überall das Strickzeug dabei ist. Hand auf's Herz: Was war der unmöglichste Ort, an dem ihr schon mal gestrickt habt?
Das war nach einer Beerdigung. Die Mutter eines Freundes - auch sie eine leidenschaftliche Strickerin - war mit über 80 Jahren gestorben. Nach der Abdankung traf man sich noch in einem Restaurant zum Liichemöhli (= Leichenmahl) und liess das Leben der Verstorbenen Revue passieren. Dank der vielen Anekdoten entwickelte sich die Trauergesellschaft mit der Zeit zu einer recht fröhlichen Runde, wie das an Beerdigungen ja immer wieder vorkommt.
Glücklicherweise störte sich niemand daran, dass ich nach einiger Zeit mein Strickzeug zückte und an meinen Wandersocken weiterstrickte. Die müssen weder rot sein noch hauptsächlich zum Wandern taugen - die heissen nur so, weil sie bis zu ihrer Fertigstellung immer "auf Wanderschaft" sind. Ich habe sie als work in progress immer und überall dabei, damit ich notfalls etwas zu stricken habe ;-)
Es gibt auch Bücher zum Thema "Sockenstricken unterwegs"; z.B. Socks On The Go von Vogue Knitting oder Knitting On The Road bei Interweave.
Herzlichen Dank an Ute für die heutige Frage im Wollschaf!
Thought of the Day:
How far should one accept the rules of the society in which one lives? To put it another way: at what point does conformity become corruption? Only by answering such questions does the conscience truly define itself. -Kenneth Tynan, theater critic and author (2 Apr 1927-1980)
from Wordsmith.org
How far should one accept the rules of the society in which one lives? To put it another way: at what point does conformity become corruption? Only by answering such questions does the conscience truly define itself. -Kenneth Tynan, theater critic and author (2 Apr 1927-1980)
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