Freitag, 13. Juli 2012

ThunerseeSpiele: Titanic war grossartig!

Gestern Abend durfte ich mit meinem Bruder, meiner Schwägerin, meinem Vater und seiner Frau das Musical Titanic in Thun besuchen. Wir hatten absolut Glück mit dem Wetter - es fiel kein Tropfen Regen!
Das Bühnenbild kurz vor dem Beginn des Musicals


Das Bühnenbild war schlicht genial; es sieht so einfach aus, ist aber äusserst raffiniert und zeigt verschiedene Szenerien auf unterschiedlichen Ebenen. Und immer befindet man sich als Zuschauer in der gerade aktuellen Situation wieder - als wäre man selbst direkt dabei.

Das Musical erzählt eine etwas andere Geschichte als der Film mit Leonardo di Caprio und Kate Winslet. Es zeigt trotz des an sich traurigen Inhalts durchaus witzige Szenen und sogar gesellschaftskritische Aspekte. Die Tanzszenen sind mitreissend, das Orchester (live!) begleitet die Handlung geschmeidig und eingängig.

Die Darstellung des Untergangs der Titanic ist wirklich eine Überraschung, und wenn dann Stille sich ausbreitet und auf dem See die Lichter von Suchbooten angehen ... das ist ganz grosse Kunst! Mehr verrate ich nicht... ;-)

P.S.:
Während der Aufführung durfte nicht mehr fotografiert/gefilmt werden, was ich zwar verstehe, aber trotzdem schade finde...

Dienstag, 10. Juli 2012

Frittieren mit Heissluft?

Ich bin ja kürzlich für die Insider-Kampagne für den Philips Airfryer ausgewählt worden, und so habe ich schon wieder ein riesiges Insider-Paket erhalten. Diese Heissluft-Fritteuse sieht mit ihrem modernen Design sehr ansprechend aus, aber ich bin skeptisch, ob das wirklich so funktioniert, wie in der Werbung beschrieben.

Ich hatte nun schon vier Wochen Zeit, um das Gerät auszuprobieren. Tatsächlich geraten einige Speisen sehr gut, andere leider nur mittelmässig. Zu den Speisen, die sich sehr gut im Philips Airfryer zubereiten lassen, gehören
  • tiefgekühlte Pommes Frites (gekauft; vorfrittiert)
  • Pouletschenkel und -flügel
  • Lammfilets
  • Tomaten
Auch Frischback-Brötchen liessen sich wunderbar aufbacken im Airfryer - sogar mein Liebster war von diesen total begeistert!

Ich habe Würstchen im Teig nach dem Rezept im mitgelieferten Booklet zubereitet - die sind überhaupt nicht gelungen, klebten am Korb fest und waren quasi ungeniessbar, weil die Würstchen austrockneten und der Teig nicht wirklich bräunte.

Auch die aus frischen Kartoffeln geschnittenen Pommes Frites, die mit nur einem Esslöffel Öl genauso gut schmecken sollten wie im Öl gebackene, gelangen gar nicht. Sie wurden nicht wirklich knusprig und liessen sich nur schlecht salzen, weil sie so trocken wurden. Nach mehreren Versuchen gab ich dieses Unterfangen auf... Während des Frittierens roch es in der Küche zudem leicht angebrannt, obwohl die Frites ziemlich "bleich" aus der Fritteuse kamen. Eher trockene Gemüse wie Zucchini oder Karotten gerieten leider auch nicht wunschgemäss.

Meine Gäste (Familienangehörige, Nachbar/innen, Kolleg/innen) bemängelten vor allem, dass die Pommes Frites z.B. kaum Farbe annehmen. Von den Hähnchenschenkeln und -flügeln waren sie allerdings ausnahmslos begeistert, ebenso von den aufgebackenen Brötchen und den "gedämpften" Kräutertomaten. Auch ein Lammfilet im Kräutermantel fand viel Zustimmung.

Weiter empfand ich das Geräusch während der Zubereitung der Speisen als störend - es ist ein ziemlich lautes Rauschen. Und - last, but not least - das Gerät ist schlicht zu gross; ich kann es in keinem meiner Küchenschränke versorgen; es einfach dauerhaft auf Tisch oder Herd stehen zu lassen, ist aber auch keine Lösung. So oft frittiere ich ja nicht. Für eine Familie ist die Menge, die damit aufs Mal zubereitet werden kann, zudem eher zu klein.

Mich überzeugt der Philips Airfryer nur teilweise. Das Prinzip ist sicher gut, und es ist zweifellos gesünder, Speisen mit einem Minimum an Fett/Öl zuzubereiten. Das Gerät scheint mir aber eher unausgereift und leider nicht alltagstauglich.

Freitag, 15. Juni 2012

Lola ist hier!

Gestern Abend brachten mein Bruder und meine Schwägerin ihre Hündin Lola für rund drei Wochen zu mir - ich freue mich so, dass sie sich von Anfang an mit meiner Gina verstand! Das wird eine lustige Zeit mit den beiden! Schon jetzt scheint mir, dass Gina aufblüht...
Lola ist wieder bei uns in den Ferien - so schön, ich freue mich!

Die beiden haben jede ihr eigenes Bettchen, aber als ich heute Morgen in den Korridor trat, lagen sie gemeinsam auf Lolas Bett und schliefen selig. Ich bin wirklich erleichtert, dass das so problemlos geht! Es hätte ja auch sein können, dass die beiden sich nicht mögen. Aber eigentlich hatte ich schon damit gerechnet, dass die beiden Freundinnen werden.
Gina (links) und Lola sind dicke Freundinnen geworden
Lola brachte fertig, dass Gina sich ins Wasser wagte ;-)
Die beiden sind unzertrennlich - Gina und Lola
Ich gehe täglich eine oder zwei Stunden mit den beiden Hündinnen in den Wald oder an den See. Lola ist ein Wildfang und trotz ihrer sieben Jahre total verspielt. Sie holt und bringt Stöckchen und Bälle, balgt mit Gina ... es ist eine wahre Freude!

Samstag, 9. Juni 2012

Vorher ... nachher

Kürzlich bin ich mit Gina zum Hunde-Salon Laila gefahren. Ich hatte mehrfach versucht, sie zu striegeln, aber da war einfach kein Durchkommen; ihr Fell war völlig verfilzt, ausserdem jaulte sie immer wieder auf und wehrte sich. Auf Anraten meiner Tierärztin wollte ich Gina scheren lassen.
Unter diesem dicken Pelz "versteckte" sich eine grazile Hündin ...
Ich war gar nicht sicher, ob sie sich das gefallen lässt, aber Hundepflegerin Nathalie Kistler meinte danach, es sei völlig problemlos verlaufen. Diese Frau hat wirklich ein aussergewöhnliches Händchen für Hunde; ich bin so überrascht über die hübsche Hündin, die unter diesem dicken Pelz steckte! Sie meinte, sie habe fast drei Kilogramm "Wolle" weggeschnitten - und darunter 34 Zecken gefunden... Kein Wunder, dass Gina jaulte, wenn ich sie striegeln wollte!
... Gina wirkt wie befreit und ist deutlich agiler ohne ihren "Wintermantel"
Gina ist eine richtige Schönheit geworden

Aber nun ist sie von ihrem dicken Pelz befreit; ich werde sie ab sofort zweimal wöchentlich striegeln, auch wenn das jetzt noch gar nicht nötig ist; aber sie soll sich daran gewöhnen. Ihr ist jetzt deutlich wohler in dieser Hitze!

Freitag, 8. Juni 2012

Vital Balance für Gina ... oder doch nicht?

Ich habe von den Insidern ein riesiges Paket für die Vital-Balance-Kampagne erhalten; darin fand ich
  • 3 kg Vital Balance Trockenfutter
  • eine Vorratsbox
  • 20 Musterpäckli und Broschüren zum Verteilen
  • eine  Anleitung für die Kampagne

Natürlich wollte ich das Futter gleich ausprobieren und bot Gina einige Bröckli davon an. Aber sie wandte sich ab - das hat mich wirklich überrascht! Das Futter sieht für mich sehr anmächelig aus und riecht auch angenehm. Aber ich bin halt nur ein Mensch - was weiss ich denn davon, wie eine 12jährige Hündin das betrachtet?
Gina mag lieber Knochen als Trockenfutter...
Nächste Woche kommt ja die Hündin meines Bruders, Lola, für rund drei Wochen zu uns in die Ferien. Mal sehen, ob ihr das Futter besser schmeckt als meiner Gina ;-)

Samstag, 2. Juni 2012

Insider

Kürzlich erhielt ich eine Anfrage, bei den Insidern mitzumachen. Die Idee, neue Produkte zu testen und darüber zu berichten, finde ich interessant, also meldete ich mich an. Ich war völlig überrascht, dass ich gleich für drei Kampagnen ausgewählt wurde:
  • Hundefutter VitalBalance
  • Philips Airfryer
  • Le Petit Marseillaise
Also harre ich der Dinge, die da kommen werden und freue mich darauf, Neues kennenzulernen...

Dienstag, 22. Mai 2012

Coombe Abbey...

Einmal mehr durfte ich meine Tochter an einen Kongress begleiten - diesmal ging's nach Grossbritannien in die Nähe von Coventry. Der Kongress fand in einer alten Abbey statt; ich habe im Leben noch nie solchen Luxus gesehen, geschweige denn erlebt!
Coombe Abbey - Blick aus unserem Zimmer in den Innenhof
Der Flug von Zürich nach Birmingham (am Mittwoch) verlief völlig problemlos, danach ging's mit dem Taxi Richtung Coventry und von dort aus zur Coombe Abbey. Wir hatten ein wunderschönes, luxuriöses Zimmer gleich schräg über dem Eingang mit Blick auf den Innenhof, einfach toll (Tochter musste als erstes das Bett ausprobieren)!
Die Einrichtung war einmalig - schaut euch mal dieses Prunkbett an
Wir hatten sogar ein richtiges Badezimmer, blau gekachelt und mit Messing-Armaturen - ein Traum! Ich habe mir jeden Tag (!) ein Vollbad gegönnt...
Unser blau gekacheltes Bad - mit richtiger Badewanne und Messingarmaturen
Diese hübsche Dame hielt die Frottéwäsche für uns bereit
Während meine Tochter am Kongress referierte und Workshops leitete, erkundete ich mit der Begleiterin einer anderen Kongressteilnehmerin die Gegend, vor allem den weitläufigen Park.
Hinreissende Skulptur im zum See erweiterten Burggraben
Die Parkanlage von Coombe Abbey - typisch englisch, finde ich
Der Park erstreckt sich über ein grosses Gebiet - der blaue Schimmer besteht aus Glockenblumen
 Am Medieval Banquet amüsierten wir uns köstlich; es gab ausser einem Messer kein Besteck, also assen wir die leckeren mittelalterlichen Dinge von Hand, tranken Met und Wein aus Tonschalen und verfolgten interessiert die Darbietungen. Was für ein schöner Abend das war!
Darbietung am Medieval Banquet
Met und Wein gab's aus Tonbechern; das Besteck? Ein Messer ... und die Finger!

Am Sonntagnachmittag wollten wir wieder nach Hause fliegen, aber es gab nur noch einen Platz im Flugzeug - als Stand-by-Passagiere mussten wir mit so etwas rechnen - taten wir aber natürlich nicht ;-) Weil meine Tochter am Montag wieder arbeiten musste, blieb ich am Flughafen zurück und hoffte, am Abend nach Hause zu fliegen. Tja, war aber leider nichts - auf die drängenden SMS meiner Tochter und meines Liebsten hin suchte ich mir dann ein Hotelzimmer. Eigentlich hätte ich die Nacht ja einfach auf dem Flughafen verbringen wollen, man ist ja schliesslich kein Weichei. Aber zugegeben: Im Hotel war's angenehmer...
Queen Victoria - Denkmal in Birmingham
Auch am Montagmorgen und am Nachmittag waren die Flugzeuge voll - kein Platz frei! Also fuhr ich noch für ein paar Stunden in die Stadt und flanierte bei herrlichem Sonnenschein durch die Strassen und Gassen. Dort begegnete ich sogar noch der Queen Victoria! Am Abend stieg ich dann in einen halbleeren Flieger und kam halt mit einem Tag Verspätung zuhause an. Macht ja nichts; jedenfalls habe ich so wieder einmal etwas ganz Neues erlebt - lustig war's! Jedenfalls, nachdem ich mich damit abgefunden hatte...