Freitag, 27. April 2012

Frühling am See

Heute Nachmittag war ich mit Wuschel am See unterwegs; der Bergfrühling ist einfach jedes Jahr eine  besonders berührende Erfahrung.
 
Der Wasserstand im Stausee wird - in Erwartung des Schmelzwassers von den umliegenden Bergen - tief gehalten.
 Die Uferzone gleicht einer Mondlandschaft mit oft bizarren Formen und allerlei Strandgut.
 Gebirge am Meer? Nein, nur ein Felsbrocken am Ufer des Wägitaler-Sees!
 Nein, das ist keine Schlange, sondern vom Wasser ausgewaschenes Schwemmholz!
 Noch blühen an den Waldrändern die Schlüsselblumen (Himmelsschlüsselchen), ...
... der Huflattich hat seine Blütezeit schon hinter sich ...
... und die Laubbäume (Erlen) am See zeigen den ersten, zartgrünen Schimmer.

Hundedame Wuschel - meine neue Gefährtin

Nach einem Hinweis unserer Tierärztin stiess ich vor etwa zehn Tagen bei petfinder.ch auf die Geschichte von Wuschel - ihr Bild und vor allem ihre Geschichte berührten mich extrem. Irgendwie blieb mir keine Wahl, ich musste mich einfach mit Jasmin Birras* in Verbindung setzen und mehr über diese Hündin erfahren.
Jasmin mailte mir dieses Foto. Ich war hin und weg, hatte so ein Bauchgefühl: Das ist meine Gefährtin! Wuschel ist zwölf Jahre alt und hat eine ziemlich traurige Geschichte hinter sich.
In diesem Verschlag von nur wenigen Quadratmetern hat sie zusammen mit einem anderen Hund jahrelang gelebt, bis Nachbarn vor etwa drei Wochen Alarm schlugen und Jasmin von sonnenhunde.org sich ihrer annahm. Sie unternahm alles, um für beide Hunde notfallmässig einen geeigneten Platz zu finden.

Ich trug mich ja schon seit langer Zeit mit dem Wunsch, wieder einen  Hund zu haben. Aber mein Schatz wollte nicht - und so hatte ich bis anhin nicht aktiv gesucht.
Wuschel ist mir sozusagen zugefallen... Nachdem wir die Formalitäten geklärt hatten, holte ich Wuschel gestern Abend in Rheinfelden (DE) ab. Es war Liebe auf den ersten Blick...
Heute Nachmittag waren wir bereits miteinander unterwegs. Wuschel geht schön an der Leine und ist sehr aufmerksam.
Ganz offensichtlich gefällt es ihr am Wasser; einen erfrischenden Schluck vom Bergbach liess sie sich jedenfalls nicht nehmen ;-)

Wuschel hat sich sehr schnell eingelebt, es ist fast nicht zu glauben! Sie verträgt sich mit unseren Katzen und schläft im Haus, obwohl sie daran gar nicht gewöhnt ist. Und sogar mein Liebster findet, für einen Hund sei sie ja eigentlich ganz nett...!

Ich freue mich total über meine neue Hausgenossin! Nun haben wir Zeit, einander immer besser kennenzulernen und bei ausgedehnten Spaziergängen - welch angenehmer Nebeneffekt! - erst noch das eine oder andere überflüssige Kilo loszuwerden!

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Montag, 16. April 2012

Noch mehr Kränze

Am Wochenende war ich irgendwie müde, fahrig und unkonzentriert. Keine Ahnung, ob das mit dem kalten Wetter zu tun hat oder mit dem Bauchgrimmen, das mich gestern befallen hat. Jedenfalls war mir so ziemlich nach gar nichts zumute, und so beschloss ich, die angefangenen Frühlingskränze für meine Nachbarinnen und Freundinnen fertig zu gestalten.
Das Innenleben aller drei Kränze besteht aus einem Styropor-Ring, der kleinste hat einen Innendurchmesser von 9 cm, der grösste 20 cm.
Die Ringe umwickelte ich satt mit dicker Filzwolle, die ich möglichst unsichtbar mit Heissleim fixierte. Die Blätter schnitt ich aus Filzresten aus.
Aus Jersey-Resten (man bewahrt als erfahrene Bastlerin ja jedes Fitzelchen Stoff auf - irgendwann kann man es bestimmt brauchen) fertigte ich die Rosenblätter und fügte sie zu Blüten zusammen. Die Filzblüten entstanden nach einer bewährten Methode, die ich schon in der Schule im Handarbeitsunterricht lernte. Und die Feder-Schmetterlinge habe ich im Bastelladen gekauft!

Die Bänder zum Aufhängen habe ich aus dem Geschäft meines Vaters, das er vor Jahren altershalber aufgegeben hat, gerettet. Ich wusste doch, dass die eines Tages noch für etwas gut sein würden!

Montag, 9. April 2012

Frühlingskranz

Für meine Lieblingstante habe ich einen Frühlingskranz gebastelt. Ich weiss, sie mag solche dekorative Dinge; ich habe den Kranz am Donnerstag zur Post gebracht und hoffe, sie wird ihn morgen erhalten.
Ich habe einen Styroporkranz mit dicker Filzwolle und Sisalwatte umwickelt, dann mit der Heissklebepistole Blümchen, Vögelchen und sonstige Dekorationen aufgeklebt. Das weisse Seidenband ist als Aufhängevorrichtung gedacht ;-)

Hoffentlich freut sich meine Tante über diesen Frühlingsboten! Auch wenn ich es nicht geschafft habe, ihn rechtzeitig auf Ostern zu verschicken...

Sonntag, 8. April 2012

Osterschnee...

Heute Morgen habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich einen Blick aus dem Fenster warf ... alles war weiss! Es hat geschneit, über Nacht sind fast 20 cm Neuschnee gefallen, und es schneite noch eine ganze Weile weiter!
Der Nebel und die dicken Flocken dämpfen alle Geräusche; es ist ein ganz stiller Ostermorgen. Auch wenn das Wetter eher ein Gefühl von Winter aufkommen lässt, finde ich die Stimmung irgendwie zauberhaft.
Am späten Nachmittag rissen die Wolken auf und es gab sogar noch ein paar Sonnenstrahlen! Die Bäume warfen lange Schatten auf den Schnee. Dieses zweite Foto habe ich übrigens vom gleichen Standort aus aufgenommen wie das Morgenbild!
Es sieht so schön, so friedlich aus! Der Schnee ist allerdings schwer und sehr nass; der wird bald wieder geschmolzen sein - und dann kann der Frühling ja von mir aus kommen!

Mittwoch, 21. März 2012

Brot...

Heute habe ich ein Brot gebacken; es ist ein sogenanntes No-Knead-Bread - ich habe den Teig also nicht geknetet. Gestern Abend mischte ich vier Teile 5-Korn-Mehl mit zwei Teilen Ruchmehl, drei Teilen Wasser, einem TL Trockenhefe und einem TL Meersalz, verrührte alles locker miteinander, deckte die Schüssel mit Klarsichtfolie ab und liess den ziemlich flüssigen Teig über Nacht ruhen.
Am Morgen war das Ganze stark aufgegangen; ich gab eine Handvoll Mehl darüber, vermischte nochmals gut und heizte den Backofen samt einer Gusseisenkasserolle (mit Deckel) auf 240°C vor. Dann gab ich den ganzen Teig in die heisse Kasserolle, legte den Deckel auf und schob sie wieder in den Ofen, wo das künftige Brot 20 Minuten vor sich hin buk. Darauf entfernte ich den Deckel, reduzierte die Temperatur auf 180°C und liess das Brot nochmals 10 Minuten weiterbacken und bräunen.
Ich liess das Brot in ein Baumwolltuch gewickelt auskühlen - und musste es dann natürlich sofort anschneiden ;-) Mmmmh, köstlich!

Freitag, 16. März 2012

Spaziergang am See

Heute hatte ich wieder einmal Besuch von einer lieben Freundin, die auch noch eine Kollegin mitbrachte. Wir speisten erst gemütlich, dann gönnten wir uns einen Verdauungsspaziergang am See.
Noch bedeckt eine Eisschicht den See, allerdings beginnt es deutlich zu tauen. Die noch kahlen Weiden bilden einen schönen Kontrast vor der Eisfläche:
Der Frühling macht sich deutlich bemerkbar. Das kleine Bächlein plätschert munter dem See entgegen. Es führt im Moment, gespiesen von Schmelzwasser, viel mehr Wasser als sonst.
Nach dem Spaziergang hatten wir uns ein Zvieri im Restaurant redlich verdient. Dank der milden Frühlingssonne konnten wir auf der Terrasse sitzen.
Da bemerkten wir einen Wanderer, der einem bemalten Hydranten-Männchen eine Stoffmütze aufsetzte - perfekt passend in Farbe und Grösse. Wohl extra genäht für den kleinen Gesellen...?
Was für ein schöner, friedlicher Nachmittag! Ich habe die Zeit mit Norma und Elli sehr genossen!