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Mittwoch, 9. Mai 2012

Somewhere Over The Rainbow: Unser Häxli ist gegangen...

Letzte Nacht ist unsere Uralt-Katzendame still und leise über die Regenbogenbrücke in den Katzenhimmel gegangen, wo sie hoffentlich wieder mit ihrem Gspänli vereint ist! Sie lag auf der Couch; als wir gegen 02:00 Uhr früh nochmals nach ihr sahen, atmete sie noch. Eine Stunde später war sie gegangen...
Heute Morgen lag s'Flämmli - die Katze, die s'Häxli in den letzten Wochen jeweils täglich geputzt hatte, nachdem sie es selbst nicht mehr konnte - neben ihr. Es sah fast aus, als hielte sie Totenwache.
Katzenfreundschaft: Flämmli (links) putzte die alte Katzendame täglich
Sobald die Sonne schien, wollte s'Häxli jeweils unbedingt ins Freie! Dann trugen wir sie auf den Sitzplatz hinaus, wo sie es sich auf ihrem Lammfell bequem machte und sich von der Sonne den Pelz wärmen liess.
Häxli lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen


































































Die letzten Tage waren eine pflegerische Herausforderung; s'Häxli war sehr schwach und wir spürten, dass sie bald gehen wollte. Sie brauchte seit Wochen zweimal täglich eine NaCl-Infusion, weil sie nicht mehr genug Flüssigkeit zu sich nahm, und natürlich ihre Tabletten wegen der Nierenkrankheit.
Langsam wurde s'Häxli immer schwächer; wir verwöhnten sie bis zuletzt
Vorgestern Abend hatten wir den Eindruck, sie wolle unbedingt zum Bach. Wir trugen sie hin, hielten sie in den Armen und betrachteten mit ihr den Sonnenuntergang - sie liebte es, das Gurgeln des Wassers zu hören, den Sonnenschein auf dem Pelz zu fühlen! Als es dämmerte und kühl wurde, machten wir es ihr wieder auf der Couch bequem. Ab diesem Zeitpunkt wollte sie keine Infusionen, keine Tabletten mehr.
Geschwächt, aber mit wachem Blick: das letzte Portrait
Wir erfüllten ihr aber die Wünsche, die sie uns zu verstehen gab: Sie bekam Rahmyoghurt und Vitaminpaste. Wir offerierten ihr Rauchlachs - den ass sie noch wenige Stunden vor ihrem Tod mit sichtlichem Vergnügen, als sie schon längst nichts anderes mehr zu sich nahm.
Häxli liebte Schafwolle und Blumen - wir gaben ihr welche mit auf den Weg...
Wir haben unser Häxli unter dem Apfelbaum nahe des Baches beerdigt, dessen leises Rauschen und Plätschern sie so liebte. Du warst eine liebenswerte, eigensinnige, starke Katze - du wirst uns fehlen!

Freitag, 16. März 2012

Spaziergang am See

Heute hatte ich wieder einmal Besuch von einer lieben Freundin, die auch noch eine Kollegin mitbrachte. Wir speisten erst gemütlich, dann gönnten wir uns einen Verdauungsspaziergang am See.
Noch bedeckt eine Eisschicht den See, allerdings beginnt es deutlich zu tauen. Die noch kahlen Weiden bilden einen schönen Kontrast vor der Eisfläche:
Der Frühling macht sich deutlich bemerkbar. Das kleine Bächlein plätschert munter dem See entgegen. Es führt im Moment, gespiesen von Schmelzwasser, viel mehr Wasser als sonst.
Nach dem Spaziergang hatten wir uns ein Zvieri im Restaurant redlich verdient. Dank der milden Frühlingssonne konnten wir auf der Terrasse sitzen.
Da bemerkten wir einen Wanderer, der einem bemalten Hydranten-Männchen eine Stoffmütze aufsetzte - perfekt passend in Farbe und Grösse. Wohl extra genäht für den kleinen Gesellen...?
Was für ein schöner, friedlicher Nachmittag! Ich habe die Zeit mit Norma und Elli sehr genossen!

Dienstag, 10. Januar 2012

Jetzt bin ich aber total verkatert...

Als ich am Vormittag aus dem Fenster schaute, sah ich ein gelbes Transportfahrzeug ganz langsam rückwärts die Strasse hinunterrutschen... Au weia, dachte ich, da braucht wohl jemand Hilfe! Aber da kam auch schon meine Nachbarin Martha mit ihrem Allrad daher, und mir war es recht, in der warmen Stube bleiben zu können.
Kurz darauf klingelte es an der Haustür. Draussen stand meine liebe Nachbarin mit einem riesigen Paket - so etwas habe ich noch nie gesehen, geschweige denn: erhalten! Dies hätte der DHL-Bote mir bringen sollen, aber eben, die vereiste Strasse... Martha hat das deshalb für ihn übernommen, und ich stand da und konnte nicht fassen, was ich da sah!
Die Absenderin war mir vertraut; sie hatte mir auch ein "Päckli" angekündigt, aber das? Wow! "Was meinst du, was ist da drin?" Meine liebe Martha war überhaupt nicht neugierig! Sie ist meine Lieblings-Nachbarin, einfach ein Goldschatz, mein Leben wäre ohne sie sehr viel ärmer...
Vorsichtig öffnete ich die Kiste; zunächst stiessen wir auf Beutel mit Unmengen Styropor-"Würmern", dann auf einen riesigen blauen Plastiksack, der etwas Schweres enthielt.
Was wir zu zweit aus dem Sack schälten, machte uns beide sprachlos! Wer ist das denn? Kater Karlo persönlich? Masterpuss? Fritz the Cat ... nööö, der eher nicht, oder?
Jedenfalls der König aller Kater, kostbar gekleidet, Wams, Jacke und Hose sorgfältig bestickt und mit Borten bestückt, mit Rüschen-Jabot und "Stögelischuhen"...
In der guten Stube bekam Masterpuss einen Ehrenplatz im roten, mit Schaffell ausgekleideten Lederfauteuil. Da macht er sich doch gut, oder?
Auch die Katzen machten sich gleich mit dem unerwarteten Gast bekannt, beschnupperten ihn neugierig und machten sich an seinem langen, rotgoldenen Schwanz zu schaffen.
Übernachten muss Masterpuss allerdings im Korridor; meine feline Rasselbande ist den Umgang mit Königen nicht gewöhnt, und sie sollen ihn ja nicht mit ihren Krallen zärtlich verhudeln. Da bin ich lieber vorsichtig...

Liebe mo, ich bin völlig überwältigt und danke dir herzlich für dieses ausserordentlich schöne Geschenk! Du bist ... na ja, wir wissen es: ein wenig verrückt ... du liebe Zeit, ich bin sozusagen sprachlos, und das geschieht mir doch eher selten ;-)

Sonntag, 25. Dezember 2011

Weihnachten: Jedes Leben ist ein Wunder...

Wir feiern Christi Geburt, alle Jahre wieder. Viele Menschen geben eine Menge Geld aus für Geschenke. Wir schreiben Karten, wünschen frohe Festtage und besuchen einander. Wir denken an Menschen, die uns lieb sind ... und an solche, an die wir während des ganzen Jahres sonst kaum einen Gedanken verschwenden.

Dabei sind wir alle ein Wunder, jede/r einzelne von uns ist das Ergebnis unglaublicher Ereignisse, die in einer kaum fassbaren Präzision ablaufen, sodass wir werden, was wir sind:









In den Menschen, die uns begegnen, das Wunder des Lebens erkennen - das wäre bestimmt auch im Sinn jenes Mannes, dessen Geburt wir dieser Tage feiern!

Es gibt so wunderweisse Nächte,
Drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
Als ob er fromme Hirten brächte
Zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumsgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut.
Rainer Maria Rilke

Ich wünsche allen einen frohen, lichterfüllten und liebevollen Weihnachtsabend!

Sonntag, 27. November 2011

Cinema for Life

Heute war ich zu einem besonderen Anlass eingeladen: Im Stage One in Zürich-Oerlikon fand zum vierten Mal Cinema for Life statt, eine Veranstaltung von Schweizer Film-, Musik- und Theaterschaffenden für Krebskranke und ihre Angehörigen.
Erika Rusterholz, Gründerin und Präsidentin des Vereins Brustkrebs - Wissen hilft weiter, hat mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht. Sie ist eine unglaublich positive Person und hat als eine der ersten Frauen mit Brustkrebs den Schritt an die Öffentlichkeit gewagt; in ihrem Blog erzählt sie von ihrem Weg mit dieser Krankheit vom Tag der Diagnose bis heute.
Patrick Frey, Mark Sway, Mona Petri, Hanspeter Müller-Drossaart, Birgit Steinegger, Marco Rima, Elisabeth Schnell, Kenneth Huber, Katy Karrenbauer und viele andere sorgten mit ihren Darbietungen für Lacher im Publikum... (Fast) alles, was Rang und Namen hat in der Schweizer Musikbranche, Theater oder Filmschaffen, trat hier mit einem Beitrag zur beginnenden Adventszeit auf - besinnlich, lustig, komisch und schlicht grossartig!
Vera Kaa begeisterte das Publikum mit ihren luftig-leichten und doch tiefgründigen Chansons; Chris & Mike rissen das Publikum mit hinreissendem Piano-Rock von den Stühlen.
All that Jazz auf Schwiizer-Düütsch war eine besondere Delikatesse!
Nik Hartmann und Isabella Schmid führten charmant und witzig durch das Programm. Es waren herrliche Stunden, die Kranken und ihren Angehörigen ein Lachen ins Gesicht zauberten und bestimmt in guter Erinnerung bleiben werden.

Sonntag, 9. Januar 2011

Spiegelungen

Heute Nachmittag hat mich eine liebe Freundin besucht - wir sind seinerzeit fast gleichzeitig an Brustkrebs erkrankt und haben alle Therapien gemeinsam überstanden. Seither sehen wir uns mehr oder weniger regelmässig, es hat sich eine schöne Freundschaft entwickelt, über die ich mich sehr freue.

Wir waren am Wägitalersee spazieren und durften ein Naturphänomen betrachten, das ich so überhaupt noch nie gesehen habe. Der See lag ganz still, das Wasser war dunkel, der Himmel leicht bewölkt. Und die Berge spiegelten sich im See... Ich war hingerissen! Das sah tatsächlich aus wie zwei aneinandergefügte Bilder, eine klare Trennlinie, und dann oben und unten dieselbe Ansicht... Wir haben den gemeinsamen Nachmittag sehr genossen, gönnten uns noch ein feines Essen in einem Restaurant mit Blick auf den See ... herrlich!

Donnerstag, 4. November 2010

Roma, Roma, Roma...

Wieder zurück aus dem vorwiegend sonnigen Rom, fährt mir die winterliche Stimmung hier schon ein wenig ein... An die Fontana di Trevi habe ich nur schöne Erinnerungen ... vor rund 38 Jahren (!) sah ich diesen Brunnen zum ersten Mal, als ich, gerade mal 17jährig, mit meinen Schatz einfach von zuhause abgehauen bin und kurzerhand den Zug nach Rom bestiegen habe. Damals hatte es noch nicht dermassen viele Touristen (jedenfalls nicht so laute, unverschämte, rücksichtslose), es war richtig romantisch, mit meinem Liebsten auf dem Brunnenrand zu sitzen, zu plaudern ... heute ist das kaum mehr möglich. Das Monument für Vittorio Emmanuele II - meine Güte, was für ein pompöses Bauwerk! Aber für Übertreibungen in mancherlei Hinsicht sind die Italiener unter anderem ja berühmt ;-)Mir ist entfallen, was für Ruinen das sind, aber schön finde ich sie allemal. Weiss jemand etwas darüber?
Diesen Engel habe ich kurzerhand adoptiert und zu meinem temporären Schutzengel erkoren. Welch kraftvolle Haltung, welch entschlossenes Schreiten...!

Natürlich waren da noch allerhand andere Denkmäler, Sehenswürdigkeiten ... umgeben von soviel Kunst, Kultur und Geschichte hätte einer ja trümmlig werden können. Wir waren viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem aber zu Fuss unterwegs. Das ermüdete mich doch ziemlich, und - hört, hört! - ich brachte es tatsächlich fertig, erholungshalber einfach einen ganzen Tag im Hotel zu bleiben, zu schlafen, zu lesen, zu stricken ...

Das hätte ich früher (d.h. vor meiner Brustkrebserkrankung) nicht fertiggebracht. Nun ja, da ist man in Rom, das muss man doch ausnützen und nicht einen ganzen Tag mit Nichtstun resp. Nichtssehen verplempern... Etwas verwundert, aber doch sehr erfreut stelle ich fest, dass ich lerne, auf meine Bedürfnisse zu achten und gut für mich zu sorgen ;-)

Schön war's, interessant, spannend - und etwas vom Bewegendsten an dieser Reise war die Erfahrung, wie gut es ist und tut, mit meiner Tochter unterwegs zu sein! Sie ist eine begnadete Reisebegleiterin, eine gute Mischung aus Keckheit und Zurückhaltung, Wissbegierde und Unbekümmertheit...Das Tochterkind auf der Spanischen Treppe, wo wir fast eine Stunde in der Sonne sassen, plauderten, Menschen beobachteten und es einfach genossen, miteinander da zu sein, hier und jetzt!

Am letzten Tag kamen wir dann noch an diesem Plakat vorbei - sie haben schon eine spezielle Art von Humor, die Italiener:Und zu guter Letzt noch dies - wäre ja schön, wenn es wahr würde:Schon mein Grossvater schrieb in einem seiner Gedichte: "Die Schönheit ist ein streng' Bedürfnis..."

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ab nach Rom...

... morgen fliege ich für eine Woche mit meiner Tochter nach Rom! Nachdem ich in den letzten Tagen immer das Gefühl hätte, gar keine Zeit für diese Reise zu haben, freue ich mich jetzt richtig darauf und lasse alles Unerledigte mehr oder weniger unbekümmert zurück. Es wird ja wohl auf mich warten ;-)

Mal sehen, was für Woll- und Bücherläden ich dort finden werde - abgesehen davon, dass die ganze Stadt Geschichte atmet und einem auf Schritt und Tritt Geschichte begegnet! Es ist fünfzehn Jahre her, seit ich zuletzt in Rom war, damals mit meinen beiden Kindern, diesmal mit meiner Tochter allein.

Und zuallererst war ich in Rom mit meinem Liebsten - meine Güte, das ist schon achtunddreissig (38!) Jahre her. Er bleibt diesmal zuhause und schaut zum Haus und zu unseren Tieren. Ist er nicht ein Schatz? Jawoll, ist er!

Dienstag, 20. Juli 2010

Sonntagswanderung

Am vergangenen Sonntag war ich mit einer Freundin unterwegs. Wir hatten im Sinn, von der Sattelegg auf den Grossen Aubrig und zurück zu wandern. In der Nacht hatte es geregnet, über den Himmel zogen noch Restwolken, und die Alpwiesen waren überwältigend grün. Die Äste eines mächtigen Ahorns, moosig überwachsen und irgendwie märchenhaft. Und sehr grün! Solange wir auf den ausgeschilderten Wegen wanderten, blieben unsere Füsse trocken. Und wir hatten Zeit, die Landschaft zu bestaunen. Und selbst der Baumstumpf wirkte irgendwie ... grün. Wir gelangten zu einer Alphütte, wo wir uns aus dem Rucksack verpflegten. Die Weide war nach dem nächtlichen Regen geradezu unglaublich grün ;-) Ein Schild bei der Alpwirtschaft pries acht Sorten Yoghurt und frische Butter an. Käse hätten wir wohl gekauft, aber Butter im Rucksack? Yoghurt in der Hosentasche? Genüsslich verspiesen wir unseren Proviant und betrachteten den Aubrig mit Wolkenkappe ... ... und beschlossen dann, die Besteigung "meines" Hausbergs zu verschieben. Immerhin bin ich noch rekonvaleszent und fühlte mich angesichts der Distanz und der zu überwindenden Höhendifferenz leicht überfordert. ;-) Also kraxelten wir "queralpein" und verbanden die Verschnaufpausen damit, Gräser und Blumen zu betrachten und zu werweissen, was das wohl sein könnte (kein Bergthymian!). Auf dem Grat stiessen wir wie erwartet auf den Wanderweg zurück zur Sattelegg.

Nach insgesamt etwa vier Stunden setzten wir uns dankbar wieder ins Auto. Das war meine erste Wanderung nach meiner Krebserkrankung, Chemo- und Strahlentherapie. Fit bin ich ganz offensichtlich noch lange nicht, doch ich bin immerhin auf dem Weg dazu ... Zwar tat mir am Abend jedes noch so kleine Müskelchen weh, aber es war so schön, so herrlich, zu Fuss unterwegs zu sein in dieser wunderbaren Landschaft mit meiner ebenso wunderbaren und geduldigen Freundin!

Mittwoch, 7. Juli 2010

La Isla bonita...

Vor einer Woche sind wir von Tenerife zurückgekommen, und schon scheint alles wie ein Traum... Es waren wunderbare Tage mit meinen zwei Lieblingsmenschen, unser Gastgeberpaar war einfach perfekt (wir durften bei Freunden meiner Tochter wohnen), und das Wetter warm, aber nicht heiss - richtig angenehm. Der Teide gilt als eigentliches Wahrzeichen von Tenerife. Seit ein paar Jahren rumort der Vulkan. Ein Ausbruch soll aber laut Fachleuten keine einschneidenden Folgen haben, da der Lavastrom über weitgehend unbewohntes Gebiet fliessen soll. Calle de la Verdad - die Strasse der Wahrheit; ein typisches Strässchen unweit der Wohnung unserer Gastgeber. Tagtäglich bietet die kleine Fischerin ihren Fang zum Kauf an. Nur wenig Sand, und wenn, dann schwarzer - bei San Telmo gibt es einen schwarzen Kiesstrand. Wunderschön der Kontrast. Der Schwanenbrunnen bei der Kirche San Judas Tadeo, völlig verschnörkelt und von eigenwilligem Charme. Die Mole (Muelle) von Puerto de la Cruz, gleichzeitig kleiner Hafen und Badestrand - von bezaubernd rauher Anziehungskraft. Kraterlandschaft im Parque Nacional del Teide. Die Hitze dort war schier unerträglich, aber die Farben und die "Mondlandschaft" entschädigten dafür. Beim Roque del Peral gibt es ein Info-Zentrum, wo man sich einen Film über die Entstehung der kanarischen Inseln ansehen kann. Und draussen tummeln sich grosse Eidechsen gleich dutzendweise. Wenn man gegen Süden fährt (wo die meisten Touristen sind...), fällt die Küste fast senkrecht ins Meer ab. Überraschend die schroffen Felsen und die dunkle Farbe des Meeres. Daran kann man sich kaum sattsehen.

Jaaaa! Und das ist sie, die Paëlla die unsere Freunde für uns gekocht haben! Rund ein Dutzend Freunde und Freundinnen kamen, um mit uns zu essen, zu trinken und Neuigkeiten zu teilen. Es war ein wunderschöner Abend, und die Paëlla schmeckte einfach herrlich!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Awards erhalten

In den letzten Tagen habe ich gleich zwei Awards von vier Bloggerinnen erhalten und freue mich sehr darüber. Den "Happy-101" hat mir Mo verehrt! Das finde ich sehr freundlich von dir - dankeschön! Eigentlich weiss ich gar nicht, wie ich das verdient habe ... Verbunden mit diesem Blog habe - hätte! - ich drei Aufgaben zu erfüllen:

1. Ich darf ihn an 10 Blogger verleihen, die einem mit ihren Blogs das Leben verschönern.
2. Wenn ich ihn in meinem Blog zeige, soll er mit dem Verleiher verlinkt sein.
3. Und ich soll 10 Dinge auflisten, die mich glücklich machen.

Den ersten Punkt werde ich sein lassen, weil ich beim besten Willen nicht wüsste, nach welchen Kriterien ich ihn weiter verleihen sollte. Punkt 2 ist bereits erledigt, und Punkt 3 - also gut, ich probier's:

Es macht mich glücklich, wenn ...
  • ich spüre, dass meine Krebs-Erkrankung meinen Herzallergeliebtesten nicht aus dem Takt bringt
  • meine Kinder mich für die beste aller Mütter halten
  • meine Katzen zufrieden schnurrend um meine Beine streichen
  • ich von meinen Kaninchen wolkenweiche Satin-Angora-Wolle pflücken darf
  • in meinem Garten frisches Gemüse ernten darf
  • mein Liebster mit Genuss verspeist, was ich gekocht habe (er ist auch ein begnadeter Esser!)
  • ich frisch geschorene Wolle zum Waschen und Weiterverarbeiten geschenkt bekomme
  • ich ein Lied höre, das mich an glückliche Momente erinnert
  • ich in meinen Wollvorräten das passende Garn für ein neues Projekt finde
  • im Winter Sonnenstrahlen auf Eiszapfen treffen, im Frühling die Vögel pfeifen und erstes zartes Grün aus den Knospen bricht, im Sommer die Luft vor Hitze flirrt und im Herbst die farbenfrohe Erntezeit beginnt
Und den "Kreativ-Blogger-Award" habe ich gleich dreifach erhalten, und zwar von Brigitte, Katja und Anna. Es ist mir eine Ehre und ich nehme die Auszeichnung gerne an! Auch mit diesem Award sind ein paar Aufgaben verbunden:

1. bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat,
2. kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog,
3. verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast,
4. nenne 7 Dinge von dir, die den anderen noch nicht bekannt sind,
5. nominiere 7 Blogger,
6. verlinke diese auf deinem Blog,
7. benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.

Die Punkte 1 - 3 sind bereits erledigt, die Aufgaben 5 - 7 lasse ich aus bereits oben genannten Gründen bleiben ;-) Und hier nun die sieben Dinge von mir, die "den anderen" (welchen?) noch nicht bekannt sind:

  • es gibt kaum etwas, das ich lieber esse als Vermicelles
  • ich habe noch nie Quiviut verstrickt
  • ich leide extrem unter Höhenangst
  • mein Lieblingsduft? Lavendel!
  • ich liebe die Songs von Bob Dylan, Joan Baez, Leonard Cohen, Mark Knopfler, Elkie Brooks, Bonnie Tyler usw.
  • ich lese fürs Leben gern Hemingway - in Englisch natürlich!
  • ich würde gerne in einem Chor singen
Obwohl ich mich vor einiger Zeit entschieden habe, keine Awards, Stöckchen und dergleichen mehr anzunehmen, mache ich hier eine Ausnahme. Und zwar, weil ich innert weniger Tage gleich drei davon erhalten habe. Und weil ich diesmal einfach spüre, wieviel Liebe und Wertschätzung dahinter steht ... nochmals herzlichen Dank euch vier!

Sonntag, 31. Januar 2010

Überraschung per Post

Am Donnerstag fand ich nach meiner Rückkehr von der Strahlentherapie ein Päckli, das geduldig auf mich wartete. Hm, hm, hm ... was das wohl sein mochte? Die Absenderin ist mir wohlbekannt, und plötzlich hatte ich so eine leise Ahnung ;-) Erst kürzlich hat nämlich Bergzauber-Marlies einen Beitrag über selbstgefärbte Wolle gepostet, und ich war so begeistert von der Brombeerfärbung... Und tatsächlich, da war er, der wunderschöne Brombeer-Strang, schon gewickelt und bereit zum Anstricken. Das habe ich heute Abend auch getan - es soll ein Paar Pulswärmer im Jaywalker-Muster daraus werden und dazu, je nachdem, wieviel dann noch vorhanden ist von diesem wundervollen Garn, entweder ein kleiner Schal oder vielleicht sogar ein Paar Socken.

Liebe Marlies, du bist einfach ein Goldschatz! Deine Überraschung ist total gelungen; ich bin komplett überwältigt und freue mich sehr über diese prachtvolle Wolle - hab ganz, ganz herzlichen Dank dafür, du Liebe!